Breitband-Ausbau kann bald schneller werden
Der Breitband-Ausbau in Europa soll zukünftig billiger werden und damit schneller vonstatten gehen können. Ein zentraler Bestandteil dafür ist die Mitnutzung bereits bestehender Infrastrukturen.
Der federführende Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments hat hierfür heute entsprechende Regelungen angenommen. Grundsätzlich soll es demnach zukünftig möglich sein, dass bestehende Netze von Stadtwerken und ähnlichen Einrichtungen zur Versorgung mit Strom, Gas und Wasser auch für die Verlegung von Breitband-Kabeln genutzt werden können - allerdings sind dem auch Grenzen gesetzt.
"Erfreulicherweise hat sich die Praktikabilität gegenüber überzogenen Zielsetzungen durchgesetzt", bewertete Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), das Ergebnis. "Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft unterstützt grundsätzlich, dass Synergien mit anderen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen genutzt werden, wenn es um den Ausbau von Breitbandnetzen geht. Doch dies hat auch Grenzen."
In einem gewissen Rahmen sind die kommunalen Unternehmen laut der kommenden Richtlinie verpflichtet, die Mitnutzung zu ermöglichen. Eine Ausnahme hierfür stellt allerdings beispielsweise das Trinkwasser-Netz dar. Hier gab es bereits Ideen, Glasfasern schlicht mit durch die Rohre zu ziehen.
Allerdings gab es auch Befürchtungen hinsichtlich eines potenziellen Risikos für die Sicherheit und Integrität der Netze, die hierfür nicht ausgelegt sind. Eine verpflichtende Mitnutzung hätte zudem im Widerspruch zur europäischen Trinkwasserrichtlinie, die bestimmte Mindestanforderungen an die Qualität der Stoffe und Materialien stellt, gestanden.
Die Netze für Gas, Strom, Fernwärme und Abwasser können hingegen zum Breitband-Ausbau hinzugezogen werden. Eine Zugangsverweigerung durch die Betreiber kann aber erfolgen, wenn dies zur Folge hätte, dass der Netzbetreiber selbst keinen Platz für eigene künftige Investitionen mehr hat oder Bedenken hinsichtlich Sicherheit und öffentlicher Gesundheit bestehen.
"Erfreulicherweise hat sich die Praktikabilität gegenüber überzogenen Zielsetzungen durchgesetzt", bewertete Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), das Ergebnis. "Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft unterstützt grundsätzlich, dass Synergien mit anderen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen genutzt werden, wenn es um den Ausbau von Breitbandnetzen geht. Doch dies hat auch Grenzen."
In einem gewissen Rahmen sind die kommunalen Unternehmen laut der kommenden Richtlinie verpflichtet, die Mitnutzung zu ermöglichen. Eine Ausnahme hierfür stellt allerdings beispielsweise das Trinkwasser-Netz dar. Hier gab es bereits Ideen, Glasfasern schlicht mit durch die Rohre zu ziehen.
Allerdings gab es auch Befürchtungen hinsichtlich eines potenziellen Risikos für die Sicherheit und Integrität der Netze, die hierfür nicht ausgelegt sind. Eine verpflichtende Mitnutzung hätte zudem im Widerspruch zur europäischen Trinkwasserrichtlinie, die bestimmte Mindestanforderungen an die Qualität der Stoffe und Materialien stellt, gestanden.
Die Netze für Gas, Strom, Fernwärme und Abwasser können hingegen zum Breitband-Ausbau hinzugezogen werden. Eine Zugangsverweigerung durch die Betreiber kann aber erfolgen, wenn dies zur Folge hätte, dass der Netzbetreiber selbst keinen Platz für eigene künftige Investitionen mehr hat oder Bedenken hinsichtlich Sicherheit und öffentlicher Gesundheit bestehen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Neue Downloads
Beiträge aus dem Forum
-
Kann man einen zweiten DSL Tarif buchen?
Freeboy -
MagentaTV technische Probleme
Opfer0815 -
Fritz dsl 64 bit...
snoopi -
| gelöst | kein dsl interner mehr
fubbiquantz -
DSL-Vertrag kündigen oder bleiben?
Holger_N -
DSL Geschwindigkeit, FritzBox7330, Vodafone
Frank955 -
| selbstlösung | dsl mobile flat android
fubbiquantz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Fehler bei Audio-Decodierung lässt ältere Apps abstürzen
- Sonnensystem: Neue Studie berechnet ein deutlich früheres Ende
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- Nach 78 Jahren: Citroën 2CV vor dem Comeback - Erste Bilder der E-Ente
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen