HTC: Erstmals Verlust & es geht immer weiter runter
Der Smartphone-Hersteller HTC hat weiterhin mit Absatzproblemen zu kämpfen und es stellt sich zunehmend die Frage, ob das Unternehmen langfristig auf sich allein gestellt überleben kann.
An den Produkten wird es kaum liegen: Das aktuelle Flaggschiff HTC One bekam gute Kritiken. Trotzdem entwickeln sich die Verkaufszahlen nicht wie gewünscht. 1,6 Milliarden Dollar konnte HTC nun im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal an Umsatz verbuchen - das ist immerhin gut ein Drittel weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die immer weiter fallenden Einnahmen führten nun erstmals dazu, dass das Unternehmen auch einen Verlust ausweisen musste. Rund 100 Millionen Dollar Fehlbetrag sind in den aktuell veröffentlichten Bilanzen ausgewiesen. Aktuell gibt es Weniges, was darauf hindeuten würde, dass es in absehbarer Zeit besser würde.
Auf dem Smartphone-Markt sind Samsung und Apple weltweit inzwischen so mächtig, dass es kaum jemanden gibt, der noch gegen diese beiden Unternehmen ankommt. Selbst die einstigen Schwergewichte flüchten sich daher in die Arme starker Partner. So ging das gesamte Handygeschäft von Nokia an den Software-Konzern Microsoft und auch Blackberry sucht nach einem Käufer. Lediglich bei HTC scheint man sich dieser Option weiterhin zu verschließen.
Die Bilanz der letzten Jahre sieht so aus, dass HTC von seinem einstigen Marktanteil von 10,3 Prozent vor zwei Jahren auf inzwischen nur noch 2,6 Prozent abgerutscht ist. Allein ein gutes Produkt hilft hier nicht mehr eine Trendwende herbeizuführen. Denn einerseits verfügt der Hersteller nicht über die Mittel, es beim Marketing mit den großen Wettbewerbern aufzunehmen.
Andererseits kommt man auch längst nicht auf deren Gewinnmargen - denn ein kleiner Anbieter wie HTC bekommt viele Komponenten bei den Zulieferern längst nicht zu so guten Konditionen wie die Apple oder Samsung. So besteht auch kaum die Option, über den Preis in Märkten anzugreifen, in denen noch mehr Spielraum besteht, weil sie für den High-End-Markt zu uninteressant sind. Insofern dürfte es weiterhin spannend sein, ob es dem HTC-Management gelingt, doch noch ein kleines Wunder aus dem Hut zu zaubern.
Die immer weiter fallenden Einnahmen führten nun erstmals dazu, dass das Unternehmen auch einen Verlust ausweisen musste. Rund 100 Millionen Dollar Fehlbetrag sind in den aktuell veröffentlichten Bilanzen ausgewiesen. Aktuell gibt es Weniges, was darauf hindeuten würde, dass es in absehbarer Zeit besser würde.
Auf dem Smartphone-Markt sind Samsung und Apple weltweit inzwischen so mächtig, dass es kaum jemanden gibt, der noch gegen diese beiden Unternehmen ankommt. Selbst die einstigen Schwergewichte flüchten sich daher in die Arme starker Partner. So ging das gesamte Handygeschäft von Nokia an den Software-Konzern Microsoft und auch Blackberry sucht nach einem Käufer. Lediglich bei HTC scheint man sich dieser Option weiterhin zu verschließen.
Die Bilanz der letzten Jahre sieht so aus, dass HTC von seinem einstigen Marktanteil von 10,3 Prozent vor zwei Jahren auf inzwischen nur noch 2,6 Prozent abgerutscht ist. Allein ein gutes Produkt hilft hier nicht mehr eine Trendwende herbeizuführen. Denn einerseits verfügt der Hersteller nicht über die Mittel, es beim Marketing mit den großen Wettbewerbern aufzunehmen.
Andererseits kommt man auch längst nicht auf deren Gewinnmargen - denn ein kleiner Anbieter wie HTC bekommt viele Komponenten bei den Zulieferern längst nicht zu so guten Konditionen wie die Apple oder Samsung. So besteht auch kaum die Option, über den Preis in Märkten anzugreifen, in denen noch mehr Spielraum besteht, weil sie für den High-End-Markt zu uninteressant sind. Insofern dürfte es weiterhin spannend sein, ob es dem HTC-Management gelingt, doch noch ein kleines Wunder aus dem Hut zu zaubern.
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