Kreditwürdigkeit: Ranking nach Facebook-Kontakten
Bei der Bewertung der Kreditwürdigkeit einer Person versuchen Banken zunehmend, etwas über das soziale Umfeld ihrer potenziellen Kunden in Erfahrung zu bringen - vor allem über das Social Network Facebook.
Bei der Erstellung entsprechender Rankings gibt es schon länger fragwürdige Methoden. So ist hierzulande beispielsweise bekannt, dass die Schufa nicht nur das bisherige Zahlungsverhalten eines Menschen in dessen Bewertung einfließen lässt, sondern beispielsweise auch die Wohngegend, in der dieser lebt. So kommt es vor, dass Personen bei ansonsten gleichen Wertungen eher einen Kredit bekommen, die in einer Eigenheimsiedlung leben, als solche, die in einem sozial schwachen Stadtteil wohnen.
Neben der Wohngegend spielt aber auch immer häufiger das soziale Umfeld eine Rolle. Eine Reihe von Unternehmen befassen sich bereits vorrangig mit der Erstellung entsprechender Profile, berichtete der US-Sender CNN. Eine dieser Firmen heißt Lenddo. Ihr Chef, Jeff Stewart, erklärte das Prinzip so: "Menschen sind richtig gut darin, zu wissen, wer in ihrem Umfeld vertrauenswürdig und verlässlich ist. Das Neue ist nun, dass wir dies auch mit großer Computing-Leistung messen können."
Das heißt konkret: Wer beispielsweise mit einer Reihe von Nutzern befreundet ist, die schon keinen besonders guten Score bei den Rating-Agenturen haben, gilt selbst als weniger zuverlässig. Noch schlimmer ist es, wenn man mit den fraglichen Anwendern vermeintlich auch noch enger in Kontakt steht - also deren Beiträge öfters mit einem Like-Klick versieht oder andersherum.
Noch einen Schritt weiter geht die deutsche Firma Kreditech, die rund 8.000 verschiedene Kriterien in ihre Bewertung einfließen lässt. Auch hier kommen Daten von Facebook zum Einsatz, aber auch von eBay oder Amazon. Das Unternehmen bewertet aber auch, wie ein Anwender Online-Formulare ausfüllt, mit denen Kredite beantragt werden. So steigen die Chancen, Geld geliehen zu bekommen, wenn man offensichtlich die Informationen dazu gründlich liest und ordentlich schreibt. Wer alles klein schreibt oder gar ganze Passagen in Großbuchstaben setzt sinkt in der Gunst.
Neben der Wohngegend spielt aber auch immer häufiger das soziale Umfeld eine Rolle. Eine Reihe von Unternehmen befassen sich bereits vorrangig mit der Erstellung entsprechender Profile, berichtete der US-Sender CNN. Eine dieser Firmen heißt Lenddo. Ihr Chef, Jeff Stewart, erklärte das Prinzip so: "Menschen sind richtig gut darin, zu wissen, wer in ihrem Umfeld vertrauenswürdig und verlässlich ist. Das Neue ist nun, dass wir dies auch mit großer Computing-Leistung messen können."
Das heißt konkret: Wer beispielsweise mit einer Reihe von Nutzern befreundet ist, die schon keinen besonders guten Score bei den Rating-Agenturen haben, gilt selbst als weniger zuverlässig. Noch schlimmer ist es, wenn man mit den fraglichen Anwendern vermeintlich auch noch enger in Kontakt steht - also deren Beiträge öfters mit einem Like-Klick versieht oder andersherum.
Noch einen Schritt weiter geht die deutsche Firma Kreditech, die rund 8.000 verschiedene Kriterien in ihre Bewertung einfließen lässt. Auch hier kommen Daten von Facebook zum Einsatz, aber auch von eBay oder Amazon. Das Unternehmen bewertet aber auch, wie ein Anwender Online-Formulare ausfüllt, mit denen Kredite beantragt werden. So steigen die Chancen, Geld geliehen zu bekommen, wenn man offensichtlich die Informationen dazu gründlich liest und ordentlich schreibt. Wer alles klein schreibt oder gar ganze Passagen in Großbuchstaben setzt sinkt in der Gunst.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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