Ex-Windows-Chef darf nicht zu Apple oder Google
Microsoft hat sich bekanntermaßen bereits vor einiger Zeit von Steven Sinofsky getrennt, der als Chef der Windows-Sparte die treibende Kraft hinter dem Wechsel auf die neue Oberfläche des Betriebssystems war. Jetzt wurde bekannt, dass sich die beiden Parteien beim Abschied darauf einigten, dass Sinofsky vorläufig nicht zu einigen Konkurrenten wechseln darf.
In den von Microsoft jüngst bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Dokumenten zum Abschluss des Geschäftsjahres 2013 ist laut GigaOM auch der vollständige Text des "Ruhestandsvertrags" zwischen dem Softwarekonzern und dem ehemaligen Chef der Windows-Sparte enthalten. Daraus geht hervor, dass Sinofsky bis zum Ende des Jahres 2013 nicht bei einer Reihe von konkurrierenden Unternehmen anfangen darf.
Konkret werden der Online-Händler Amazon, der US-Computerkonzern Apple, der Software-Anbieter EMC, das Soziale Netzwerk Facebook, der Internetkonzern Google, der Softwarehersteller Oracle und der Virtualisierungsspezialist VMWare genannt. Offenbar nimmt man bei Microsoft an, dass diese Gruppe von Unternehmen von Sinofskys Wissen profitieren könnte und will deshalb vorläufig verhindern, dass er von ihnen angeworben werden kann.
Steven Sinofsky erhielt im Rahmen seines Rücktritts ingesamt mehr als 14 Millionen Dollar in Form von Microsoft-Aktien. Er musste im Gegenzug zustimmen, nicht zu einem Konkurrenten zu wechseln, geheime Informationen zu verraten, selbst ein konkurrierendes Unternehmen zu gründen und auch keine negativen Äußerungen über Microsoft zu machen.
Aus der Vereinbarung zwischen Microsoft und Sinofsky geht auch hervor, dass der Manager keinen Anspruch auf eine Beschäftigung bei Microsoft, einem Tochterunternehmen oder einer anderen Firma hat, an der Microsoft mindestens die Hälfte der Anteile hält. Dabei handelt es sich allerdings um eine rein rechtliche Formulierung, die keineswegs eine Rückkehr Sinofskys zu Microsoft verhindern würde.
Steven Sinofsky sorgte nach dem Flop von Windows Vista dafür, dass Microsoft mit Windows 7 erneut ein sehr erfolgreiches und von der breiten Nutzerschaft akzeptiertes Betriebssystem auf den Markt brachte. Später leitete er dann die Entwicklung von Windows 8, dessen "Modern UI" weiterhin für Kontroversen sorgt. Sein Abgang wird auf massive Meinungsverschiedenheiten mit Steve Ballmer zurückgeführt.
Konkret werden der Online-Händler Amazon, der US-Computerkonzern Apple, der Software-Anbieter EMC, das Soziale Netzwerk Facebook, der Internetkonzern Google, der Softwarehersteller Oracle und der Virtualisierungsspezialist VMWare genannt. Offenbar nimmt man bei Microsoft an, dass diese Gruppe von Unternehmen von Sinofskys Wissen profitieren könnte und will deshalb vorläufig verhindern, dass er von ihnen angeworben werden kann.
Steven Sinofsky erhielt im Rahmen seines Rücktritts ingesamt mehr als 14 Millionen Dollar in Form von Microsoft-Aktien. Er musste im Gegenzug zustimmen, nicht zu einem Konkurrenten zu wechseln, geheime Informationen zu verraten, selbst ein konkurrierendes Unternehmen zu gründen und auch keine negativen Äußerungen über Microsoft zu machen.
Aus der Vereinbarung zwischen Microsoft und Sinofsky geht auch hervor, dass der Manager keinen Anspruch auf eine Beschäftigung bei Microsoft, einem Tochterunternehmen oder einer anderen Firma hat, an der Microsoft mindestens die Hälfte der Anteile hält. Dabei handelt es sich allerdings um eine rein rechtliche Formulierung, die keineswegs eine Rückkehr Sinofskys zu Microsoft verhindern würde.
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