Apple kämpft gegen die graue Normalität an
Der Computer-Konzern Apple konnte sein Wachstum im dritten Geschäftsquartal zwar nicht fortsetzen, erzielte dann aber doch bessere Ergebnisse, als im Vorfeld erwartet wurden.
Insbesondere auf das iPhone ist weiterhin Verlass. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen den Absatz der Geräte um immerhin von 26 Millionen auf 31,2 Millionen Stück ausbauen. Wie Konzernchef Tim Cook berichtete, gab es hier aber einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen im Shopping-Paradies Hong Kong, für die man bisher noch keine so rechte Erklärung finden konnte.
Weniger gut sieht es aktuell hingegen beim iPad aus. Apple verkaufte in den letzten drei Monaten 14,6 Millionen Stück. Damit blieb das Unternehmen klar hinter den Erwartungen von 16,7 Millionen verkauften Geräten zurück. Und auch die Krise des Computer-Marktes ist ein Stück weit bei Apple angekommen. Durch die Verschiebung des Verbraucher-Interesses auf mobile Endgeräte sank der Absatz von Macs leicht von 4 Millionen auf 3,8 Millionen Geräte, wobei die Verkäufe der neuen, deutlich beschleunigten MacBook Air-Modelle noch keine größere Rolle gespielt haben dürften.
Was die konkreten Geschäftszahlen angeht, konnte Apple seinen Umsatz so letztlich nur leicht von 35 Milliarden Dollar vor einem Jahr auf 35,3 Milliarden Dollar ausbauen. Der Gewinn ging von 8,8 Milliarden auf 6,9 Milliarden Dollar zurück, was einem Überschuss von 7,47 Dollar je Aktie entspricht. Die Analysten hatten im Vorfeld mit etwas schlechteren Zahlen gerechnet: Auf 35 Milliarden Dollar Umsatz und 7,32 Dollar Gewinn pro Aktie beliefen sich die Prognosen.
Während Apple in den letzten Jahren quasi komplett außerhalb der generellen Entwicklung der Branche stand und kaum etwas von den Problemen mitbekam, mit denen die Konkurrenten zu kämpfen hatten, scheint in Cupertino nun langsam so etwas wie Normalität einzuziehen. Angesichts dessen, dass der Konzern nun schon länger nicht mehr mit seiner Spezialität - der weitgehenden Neudefinition von Produktkategorien - punkten konnte und sich zunehmend mit direkten Konkurrenten auseinandersetzen muss, ist dies auch nicht verwunderlich.
Weniger gut sieht es aktuell hingegen beim iPad aus. Apple verkaufte in den letzten drei Monaten 14,6 Millionen Stück. Damit blieb das Unternehmen klar hinter den Erwartungen von 16,7 Millionen verkauften Geräten zurück. Und auch die Krise des Computer-Marktes ist ein Stück weit bei Apple angekommen. Durch die Verschiebung des Verbraucher-Interesses auf mobile Endgeräte sank der Absatz von Macs leicht von 4 Millionen auf 3,8 Millionen Geräte, wobei die Verkäufe der neuen, deutlich beschleunigten MacBook Air-Modelle noch keine größere Rolle gespielt haben dürften.
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Während Apple in den letzten Jahren quasi komplett außerhalb der generellen Entwicklung der Branche stand und kaum etwas von den Problemen mitbekam, mit denen die Konkurrenten zu kämpfen hatten, scheint in Cupertino nun langsam so etwas wie Normalität einzuziehen. Angesichts dessen, dass der Konzern nun schon länger nicht mehr mit seiner Spezialität - der weitgehenden Neudefinition von Produktkategorien - punkten konnte und sich zunehmend mit direkten Konkurrenten auseinandersetzen muss, ist dies auch nicht verwunderlich.
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