Snowden: Obama und Putin telefonieren ergebnislos
US-Präsident Barack Obama hat sich persönlich in den Fall Edward Snowden eingeschaltet und mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin telefoniert. Nach bisher bekannten Informationen blieb das Gespräch aber ergebnislos.
Laut russischer Nachrichtenagentur RIA Novosti hieß es im Anschluss an das Telefonat, welches auf Initiative von Obama stattgefunden habe, aus dem Kreml lapidar: "Putin und Obama tauschten Meinungen zu Fragen der bilateralen Zusammenarbeit und zur Sicherheitsthematik aus. Darüber hinaus wurde die Situation um Snowden erörtert."
Auch das Weiße Haus zeigte sich demnach wortkarg: "Beide Staatschefs verwiesen auf die Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland und erörterten einige bilaterale Fragen und Probleme der Sicherheit, einschließlich des Status von Herrn Snowden und der Zusammenarbeit beim Antiterrorkampf, wie auch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Sotschi."
Whistleblower Snowden hatte in Moskau zuvor angekündigt, Russland um politisches Asyl zu ersuchen. Die USA drängen darauf, den 30-Jährigen auszuliefern. Er soll in seinem Heimatland unter anderem wegen Geheimnisverrats vor Gericht. Putin hatte ihm Asyl angeboten, falls er aufhöre, der USA zu schaden. Eine Auslieferung Snowdens an die USA kann sich der russische Präsident aber anscheinend in keinem Fall vorstellen.
Snowden veröffentlicht seit rund einem Monat in Zusammenarbeit mit der britischen Tageszeitung The Guardian und anderen internationalen Medien Insider-Informationen zu digitalen Geheimdienstaktivitäten der USA und andere Staaten, Stichwort PRISM. Zuletzt würde bekannt, dass Microsoft enger als bisher bekannt mit der NSA kooperiert.
Auch das Weiße Haus zeigte sich demnach wortkarg: "Beide Staatschefs verwiesen auf die Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland und erörterten einige bilaterale Fragen und Probleme der Sicherheit, einschließlich des Status von Herrn Snowden und der Zusammenarbeit beim Antiterrorkampf, wie auch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Sotschi."
Whistleblower Snowden hatte in Moskau zuvor angekündigt, Russland um politisches Asyl zu ersuchen. Die USA drängen darauf, den 30-Jährigen auszuliefern. Er soll in seinem Heimatland unter anderem wegen Geheimnisverrats vor Gericht. Putin hatte ihm Asyl angeboten, falls er aufhöre, der USA zu schaden. Eine Auslieferung Snowdens an die USA kann sich der russische Präsident aber anscheinend in keinem Fall vorstellen.
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