Syrische Hacker leiteten Barack Obamas Links um
Angreifern der sogenannten Syrian Electronic Army (SEA) ist es gelungen, eigene Nachrichten über den Twitter-Account von US-Präsident Barack Obama zu verschicken. Dazu hackten sie offenbar einige Websites, die einer Lobby-Organisation des US-Präsidenten gehören.
Wie All Things Digital berichtet, griff die Syrian Electronic Army offenbar Websites der Non-Profit-Gruppe Organizing for Action (OFA) an und konnte auf diese Weise nicht nur eigene Nachrichten über den Twitter-Account von Obama verbreiten, sondern auch Links in Einträgen auf dessen Facebook-Seite umleiten.
Einige über den Account @BarackObama veröffentlichte Tweets enthielten dadurch Links zu YouTube-Videos, die von der SEA veröffentlicht wurden. Um dies zu erreichen, hatten die Angreifer offenbar bestimmte Mitarbeiter von Organizing for Action ins Visier genommen und sich so Zugriff auf den von der Organisation betriebenen URL-Verkürzungsdienst verschafft. Dadurch konnten sie die von der OFA veröffentlichten Links nach belieben auf ihre eigenen Inhalte umlenken.
Ein direkter Zugriff auf das Twitter-Konto von Barack Obama war nach Angaben der OFA gegenüber der amerikanischen Ausgabe der Huffington Post zu keinem Zeitpunkt möglich. Die über die Konten des US-Präsidenten veröffentlichten Posts wurden also selbst nicht verändert, sondern es war lediglich die Umleitung der dort enthaltenen Links möglich.
Twitter bestätigte den Angriff inzwischen und erklärte, dass ein von einem Drittanbieter betriebener URL-Shortener von den Hackern attackiert wurde, nicht aber das Twitter-Benutzerkonto. Twitter hatte den Account wegen der Aktion vorrübergehend gesperrt.
Die SEA veröffentlichte unter anderem Screenshots des Gmail-Kontos einer Mitarbeiterin der OFA, um ihren Hack-Erfolg zu untermauern. Inzwischen konnten die Obama-Unterstützer wieder die Kontrolle über den URL-Verkürzungsdienst erlangen, so dass die Links wieder zur den gewünschten Zielen verweisen.
Einige über den Account @BarackObama veröffentlichte Tweets enthielten dadurch Links zu YouTube-Videos, die von der SEA veröffentlicht wurden. Um dies zu erreichen, hatten die Angreifer offenbar bestimmte Mitarbeiter von Organizing for Action ins Visier genommen und sich so Zugriff auf den von der Organisation betriebenen URL-Verkürzungsdienst verschafft. Dadurch konnten sie die von der OFA veröffentlichten Links nach belieben auf ihre eigenen Inhalte umlenken.
Ein direkter Zugriff auf das Twitter-Konto von Barack Obama war nach Angaben der OFA gegenüber der amerikanischen Ausgabe der Huffington Post zu keinem Zeitpunkt möglich. Die über die Konten des US-Präsidenten veröffentlichten Posts wurden also selbst nicht verändert, sondern es war lediglich die Umleitung der dort enthaltenen Links möglich.
Twitter bestätigte den Angriff inzwischen und erklärte, dass ein von einem Drittanbieter betriebener URL-Shortener von den Hackern attackiert wurde, nicht aber das Twitter-Benutzerkonto. Twitter hatte den Account wegen der Aktion vorrübergehend gesperrt.
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