Asyl: Edward Snowden will wohl nach Venezuela
Wo ist Edward Snowden und wohin geht es als nächstes? Das sind die Fragen, die sich die Weltöffentlichkeit seit der Enthüllung des NSA-Spionageprogramms PRISM fast täglich gestellt hat. Snowden, der nach wie vor in Moskau sitzt, will nun offenbar nach Venezuela.
Dass der NSA-Whistleblower von Moskau, wo er nach wie vor im Transitbereich des Flughafens festsitzt, vermutlich in Richtung Südamerika aufbrechen wird, stand auch vor dem heutigen Tag fest, da neben Venezuela auch Nicaragua und Bolivien die Bereitschaft zu einer Aufnahme des 30-Jährigen signalisiert haben.
Das derzeit wahrscheinlichste Ziel ist aber eben Venezuela: Nicolás Maduro, Präsident und Nachfolger des im März verstorbenen Hugo Chávez, hat gestern Abend offiziell den Asylantrag Snowdens bestätigt. Bereits am Wochenende hatte Maduro gleich mehrere Male angedeutet, dass der Aufdecker der Schnüffelprogramme PRISM und Tempora mit einem positiven Ausgang rechnen könne.
Nun habe man das Asylgesuch Snowdens erhalten, dieser müsse nun entscheiden, wann er in das Land fliegen wird, so der venezolanische Präsident auf der staatlichen Informationsseite im Internet. Theoretisch muss der Antrag von den Behörden des Landes erst überprüft werden, ein positiver Entscheid sollte aber angesichts der präsidialen Fürsprache nur Formsache sein.
Die USA haben das Land im Norden Südamerikas vor einer Aufnahme Snowdens gewarnt und Venezuela sowie Nicaragua und Bolivien eine Verschlechterung der Beziehungen in Aussicht gestellt. In Caracas wird man aber wohl wenig beeindruckt davon sein, seit Hugo Chávez gehört Kritik an den USA zum guten Ton in Venezuela.
Die große Frage ist derzeit, ob und wann Snowden den Moskauer Flughafen überhaupt verlassen kann. Denn der 30-Jährige hat aktuell keinerlei gültige Ausweispapiere, weshalb eine Ausreise aus Russland wohl nur mit zwei zugedrückten Augen der Behörden vor Ort möglich wäre, was aber die angespannten Beziehungen zwischen den beiden Großmächten weiter verschärfen würde.
Siehe auch: Snowden - NSA und Deutschland "unter einer Decke"
Das derzeit wahrscheinlichste Ziel ist aber eben Venezuela: Nicolás Maduro, Präsident und Nachfolger des im März verstorbenen Hugo Chávez, hat gestern Abend offiziell den Asylantrag Snowdens bestätigt. Bereits am Wochenende hatte Maduro gleich mehrere Male angedeutet, dass der Aufdecker der Schnüffelprogramme PRISM und Tempora mit einem positiven Ausgang rechnen könne.
Nun habe man das Asylgesuch Snowdens erhalten, dieser müsse nun entscheiden, wann er in das Land fliegen wird, so der venezolanische Präsident auf der staatlichen Informationsseite im Internet. Theoretisch muss der Antrag von den Behörden des Landes erst überprüft werden, ein positiver Entscheid sollte aber angesichts der präsidialen Fürsprache nur Formsache sein.
Die USA haben das Land im Norden Südamerikas vor einer Aufnahme Snowdens gewarnt und Venezuela sowie Nicaragua und Bolivien eine Verschlechterung der Beziehungen in Aussicht gestellt. In Caracas wird man aber wohl wenig beeindruckt davon sein, seit Hugo Chávez gehört Kritik an den USA zum guten Ton in Venezuela.
Die große Frage ist derzeit, ob und wann Snowden den Moskauer Flughafen überhaupt verlassen kann. Denn der 30-Jährige hat aktuell keinerlei gültige Ausweispapiere, weshalb eine Ausreise aus Russland wohl nur mit zwei zugedrückten Augen der Behörden vor Ort möglich wäre, was aber die angespannten Beziehungen zwischen den beiden Großmächten weiter verschärfen würde.
Siehe auch: Snowden - NSA und Deutschland "unter einer Decke"
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