HTC-Kurs sinkt auf tiefsten Stand seit sieben Jahren
Die Krise beim taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC geht weiter: Vergangene Woche hat man die voraussichtlichen Quartalszahlen veröffentlicht. Dabei konnte man zwar ein kleines Plus vermelden, an der Börse wurde das Papier nun aber hart abgestraft.
Wie die Wirtschaftszeitung Wall Street Journal (WSJ) berichtet, haben die Händler an der Börse das Vertrauen in HTC verloren: Der Kurs des taiwanesischen Smartphone-Herstellers fiel um knapp sieben Prozent, das Papier schloss bei 189 Taiwan-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit über sieben Jahren, zuletzt war die HTC-Aktie im November 2005 auf diesem Niveau.
Dem war die Veröffentlichung der offiziellen Vorschau auf die HTC-Zahlen vorhergegangen, der asiatische Hersteller gab bekannt, dass man im zweiten Quartal dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von etwa 70,7 Milliarden taiwanesischer Dollar (TWD) sowie einen Gewinn von rund 1,25 Milliarden TWD schreiben konnte. Das sind umgerechnet 1,82 Milliarden Euro bzw. 32 Millionen Euro.
Im bereits alles andere als sensationellen zweiten Quartal des Vorjahres konnte HTC immerhin noch 2,35 Milliarden Euro Umsatz schreiben, der Gewinn betrug vor einem Jahr 190 Millionen Euro. Die Analysten an der Börse waren aktuell aber von einem deutlich besseren Quartalsergebnis ausgegangen, was auch zum aktuellen Kurssturz geführt hat.
Die großen Banken klangen in ihren Analysen auch alles andere als optimistisch: Laut WSJ attestierte Morgan Stanley, dass das "Zeitfenster" (im Sinne von Chance) für HTC vorbei sei, das vom Hersteller als dessen bisher bestes Gerät beworbene HTC One sei gescheitert, da man es nicht geschafft habe, es in Massen auszuliefern, was für die künftige Entwicklung des Unternehmens ein schlechtes Zeichen sei. Ähnliches hat Credit Suisse seinen Kunden mitgeteilt: "Die Erwartungen wurden zurückgesetzt", so die Schweizer Banker trocken.
Siehe auch: HTC erneut mit einem miserablen Geschäftsergebnis
Dem war die Veröffentlichung der offiziellen Vorschau auf die HTC-Zahlen vorhergegangen, der asiatische Hersteller gab bekannt, dass man im zweiten Quartal dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von etwa 70,7 Milliarden taiwanesischer Dollar (TWD) sowie einen Gewinn von rund 1,25 Milliarden TWD schreiben konnte. Das sind umgerechnet 1,82 Milliarden Euro bzw. 32 Millionen Euro.
Im bereits alles andere als sensationellen zweiten Quartal des Vorjahres konnte HTC immerhin noch 2,35 Milliarden Euro Umsatz schreiben, der Gewinn betrug vor einem Jahr 190 Millionen Euro. Die Analysten an der Börse waren aktuell aber von einem deutlich besseren Quartalsergebnis ausgegangen, was auch zum aktuellen Kurssturz geführt hat.
Die großen Banken klangen in ihren Analysen auch alles andere als optimistisch: Laut WSJ attestierte Morgan Stanley, dass das "Zeitfenster" (im Sinne von Chance) für HTC vorbei sei, das vom Hersteller als dessen bisher bestes Gerät beworbene HTC One sei gescheitert, da man es nicht geschafft habe, es in Massen auszuliefern, was für die künftige Entwicklung des Unternehmens ein schlechtes Zeichen sei. Ähnliches hat Credit Suisse seinen Kunden mitgeteilt: "Die Erwartungen wurden zurückgesetzt", so die Schweizer Banker trocken.
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