US-Bevölkerung ist tief gespalten über PRISM-Leaker
Die Bevölkerung der USA steht dem ehemaligen Auftragnehmer des US-Geheimdienstes NSA, Edward Snowden, der das Überwachungsprogramm PRIMS öffentlich machte, tief gespalten gegenüber.
Laut einer von der Nachrichtenagentur Reuters in Auftrag gegebenen Umfrage, halten 23 Prozent der US-Bürger den Mann für einen Verräter. Sie stehen damit auf Linie verschiedener US-Politiker, die Snowden wegen des Leaks vorwerfen, die nationale Sicherheit des Landes in Gefahr gebracht zu haben.
Ein größerer Teil der US-Bevölkerung von 31 Prozent ist hingegen der Ansicht, dass es sich bei Snowden um einen Patrioten handelt, der einen wertvollen Dienst für die Menschen geleistet hat, als er die Überwachungsmaßnahmen der Regierung öffentlich machte. Der allergrößte Teil von 46 Prozent ist hingegen unentschieden, wie sie den Vorgang letztlich bewerten sollen.
Über sich selbst sagte Snowden gegenüber der Hongkonger Tageszeitung South China Post: "Ich bin weder ein Verräter noch ein Held. Ich bin einfach nur Amerikaner." Mit seinem Leak setzte er allerdings einiges aufs Spiel. So kann Snowden wohl nicht mehr damit rechnen, noch einmal wie bisher solide bezahlte Aufträge von Behörden zu erhalten.
Eventuell kann er sogar niemals wieder in sein Land zurückkehren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hielt sich Snowden in Hongkong auf, von wo aus eine Auslieferung nicht ohne weiteres möglich ist. Letzten Meldungen zufolge soll er sich dort aber aus dem Hotel, das er zuletzt bewohnte, ausgecheckt haben. Danach verlor sich die Spur erst einmal.
In den USA formiert sich unter dessen eine Unterstützer-Bewegung, die mit politischem Druck eine Straffreiheit für Snowden erreichen will. Eine entsprechende Petition an den US-Präsidenten Barack Obama erreichte binnen kurzer Zeit 63.000 Unterstützer. Bei 100.000 Mitzeichnern befasst sich das Weiße Haus für gewöhnlich mit solchen Eingaben und beantwortet sie.
Hinsichtlich des Überwachungsprogramms sind die Meinungen der US-Bürger klarer verteilt, als über den Umgang mit Snowden. 45 Prozent erklärten, solche Methoden seien unter bestimmten Bedingungen akzeptabel, während 37 Prozent sie generell ablehnten. Nur 6 Prozent hatten hier keine eindeutige Meinung.
Ein größerer Teil der US-Bevölkerung von 31 Prozent ist hingegen der Ansicht, dass es sich bei Snowden um einen Patrioten handelt, der einen wertvollen Dienst für die Menschen geleistet hat, als er die Überwachungsmaßnahmen der Regierung öffentlich machte. Der allergrößte Teil von 46 Prozent ist hingegen unentschieden, wie sie den Vorgang letztlich bewerten sollen.
Über sich selbst sagte Snowden gegenüber der Hongkonger Tageszeitung South China Post: "Ich bin weder ein Verräter noch ein Held. Ich bin einfach nur Amerikaner." Mit seinem Leak setzte er allerdings einiges aufs Spiel. So kann Snowden wohl nicht mehr damit rechnen, noch einmal wie bisher solide bezahlte Aufträge von Behörden zu erhalten.
Eventuell kann er sogar niemals wieder in sein Land zurückkehren. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hielt sich Snowden in Hongkong auf, von wo aus eine Auslieferung nicht ohne weiteres möglich ist. Letzten Meldungen zufolge soll er sich dort aber aus dem Hotel, das er zuletzt bewohnte, ausgecheckt haben. Danach verlor sich die Spur erst einmal.
In den USA formiert sich unter dessen eine Unterstützer-Bewegung, die mit politischem Druck eine Straffreiheit für Snowden erreichen will. Eine entsprechende Petition an den US-Präsidenten Barack Obama erreichte binnen kurzer Zeit 63.000 Unterstützer. Bei 100.000 Mitzeichnern befasst sich das Weiße Haus für gewöhnlich mit solchen Eingaben und beantwortet sie.
Hinsichtlich des Überwachungsprogramms sind die Meinungen der US-Bürger klarer verteilt, als über den Umgang mit Snowden. 45 Prozent erklärten, solche Methoden seien unter bestimmten Bedingungen akzeptabel, während 37 Prozent sie generell ablehnten. Nur 6 Prozent hatten hier keine eindeutige Meinung.
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Christian Kahle
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