Microsoft: Gerede von der Post-PC-Ära ist quatsch
Als die bekannten Technologie-Kolumnisten Walt Mossberg und Kara Swisher die von Apple-Gründer Steve Jobs postulierte Post-PC-Ära erneut betonten, grätschte nun ein hochrangiger Microsoft-Manager dazwischen.
Wie Frank X. Shaw, Sprecher des Konzerns, in Reaktion auf einen entsprechenden Vortrag auf der All Things Digital (D11)-Konferenz erklärte, sei die Zeit des PCs keineswegs vorbei, sondern weiterhin sehr lebendig. Denn seine Ansicht nach handelt es sich bei Tablets und anderen mobilen Geräte letztlich auch nur um Computer mit anderer Form.
"Der Formfaktor ist verschieden, aber um es klar zu sagen, jedes davon ist ein PC", so Shaw. Denn auch wenn sie unterschiedlich aussehen und portabler geworden sind, bleibe der Kern doch der Gleiche: Es geht um die persönliche Natur des Gerätes, seine Nutzung zum Arbeiten und Spielen, auf ihm laufen Anwendungen und es ist vernetzt, führte der Microsoft-Manager aus. "Egal, was man für ein Label draufpackt, es handelt sich um Personal-Computing-Systeme."
Im Post-PC-Begriff sieht Shaw vor allem einen Marketing-Trick, der suggerieren soll, dass Microsoft heute längst nicht mehr so bedeutend ist, wie einst. Dem sei aber nicht so. So kömen beispielsweise verschiedenen Web-Angebote des Unternehmens zusammengenommen auf die zweithöchste Zahl von einzelnen Besuchern, die eine einzelne Firma für sich verbuchen kann. Und auch bei der Zukunft des Fernsehens werde seiner Ansicht nach nicht vom Apple TV oder gar Google TV entschieden, sondern von der Xbox.
Selbst auf dem Smartphone-Markt solle man Microsoft noch nicht abschreiben. Shaw räumte ein, dass Apple und die an Android beteiligten Firmen hier einen hohen Marktanteil erobert hätten. Wenn man aber meinen würde, hier seien die wesentlichen Entscheidungen bereits gefallen, wäre dies angesichts der hohen Dynamik des Marktes etwa so, als würde man behaupten, den Ausgang eines Football-Spieles schon nach 15 Minuten zu kennen.
"Der Formfaktor ist verschieden, aber um es klar zu sagen, jedes davon ist ein PC", so Shaw. Denn auch wenn sie unterschiedlich aussehen und portabler geworden sind, bleibe der Kern doch der Gleiche: Es geht um die persönliche Natur des Gerätes, seine Nutzung zum Arbeiten und Spielen, auf ihm laufen Anwendungen und es ist vernetzt, führte der Microsoft-Manager aus. "Egal, was man für ein Label draufpackt, es handelt sich um Personal-Computing-Systeme."
Im Post-PC-Begriff sieht Shaw vor allem einen Marketing-Trick, der suggerieren soll, dass Microsoft heute längst nicht mehr so bedeutend ist, wie einst. Dem sei aber nicht so. So kömen beispielsweise verschiedenen Web-Angebote des Unternehmens zusammengenommen auf die zweithöchste Zahl von einzelnen Besuchern, die eine einzelne Firma für sich verbuchen kann. Und auch bei der Zukunft des Fernsehens werde seiner Ansicht nach nicht vom Apple TV oder gar Google TV entschieden, sondern von der Xbox.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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