PC-Markt: Hoffnungen zerplatzen wie Seifenblasen
Die Marktforscher wollten für den PC-Markt schon vorsichtig Entwarnung geben, doch die Entwicklung im Mai sorgte nun für Stirnrunzeln. Der Monat ließ die leichten Hoffnungen schnell zerplatzen.
Nachdem die Verkaufszahlen im ersten Quartal massiv abgestürzt waren, schien es im April Besserung zu geben. Die Absätze lagen hier zumindest nicht mehr ganz so stark unter den Vorjahreswerten, wie in den vorhergehenden Monaten. Man rechnete daraufhin damit, dass die Lage sich nach und nach zumindest weiterhin etwas bessert.
Angesichts der Zahlen vom Mai, die das Marktforschungsunternehmens im Rahmen seines "Monthly PC Tracker" vorlegte, tritt nun allerdings Ernüchterung ein. Während im April die Regionen Lateinamerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) etwas geringere Einbrüche verzeichneten und es in Asien auch relativ gut lief, brachte der Mai den Rückschlag. Abgesehen von Großbritannien und Indien ging es hier wieder kräftig nach unten.
Konkret heißt dies: Nachdem die Verkaufszahlen im April weltweit "nur" rund 10 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen, ging es im Mai wieder um 18 Prozent nach unten. Nun hofft man, dass zumindest der Juni noch halbwegs gute Zahlen bringt und dann die ursprüngliche Prognose von einem Absatzrückgang um 11,2 Prozent im zweiten Quarta zumindest erfüllt werden kann.
Die Marktforscher der IDC geben sich allerdings weiterhin zuversichtlich, was die Entwicklung im zweiten Halbjahr angeht. Im dritten Quartal sollen die Verkaufszahlen nur noch 4,7 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. Zum Jahresabschluss könnten sie sich bei einem Minus von 1,6 Prozent schon fast auf niedrigem Niveau stabilisieren. Zusammen mit dem ersten Quartal, als die Verkaufszahlen um 13,3 Prozent nach unten gingen, würde dies für das Gesamte Jahr ein Minus von 7,8 Prozent bedeuten - was zumindest im einstelligen Bereich wäre.
Die Hoffnungen liegen hier vor allem auf Microsofts Windows 8.1, das aus Sicht vieler noch zögernder Kunden die Kinderkrankheiten des deutlich umgebauten Windows 8 ausräumen soll. Hinzu kommen verschiedene neue PC-Produkte sowie das beginnende neue Schuljahr.
Angesichts der Zahlen vom Mai, die das Marktforschungsunternehmens im Rahmen seines "Monthly PC Tracker" vorlegte, tritt nun allerdings Ernüchterung ein. Während im April die Regionen Lateinamerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) etwas geringere Einbrüche verzeichneten und es in Asien auch relativ gut lief, brachte der Mai den Rückschlag. Abgesehen von Großbritannien und Indien ging es hier wieder kräftig nach unten.
Konkret heißt dies: Nachdem die Verkaufszahlen im April weltweit "nur" rund 10 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen, ging es im Mai wieder um 18 Prozent nach unten. Nun hofft man, dass zumindest der Juni noch halbwegs gute Zahlen bringt und dann die ursprüngliche Prognose von einem Absatzrückgang um 11,2 Prozent im zweiten Quarta zumindest erfüllt werden kann.
Die Marktforscher der IDC geben sich allerdings weiterhin zuversichtlich, was die Entwicklung im zweiten Halbjahr angeht. Im dritten Quartal sollen die Verkaufszahlen nur noch 4,7 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. Zum Jahresabschluss könnten sie sich bei einem Minus von 1,6 Prozent schon fast auf niedrigem Niveau stabilisieren. Zusammen mit dem ersten Quartal, als die Verkaufszahlen um 13,3 Prozent nach unten gingen, würde dies für das Gesamte Jahr ein Minus von 7,8 Prozent bedeuten - was zumindest im einstelligen Bereich wäre.
Die Hoffnungen liegen hier vor allem auf Microsofts Windows 8.1, das aus Sicht vieler noch zögernder Kunden die Kinderkrankheiten des deutlich umgebauten Windows 8 ausräumen soll. Hinzu kommen verschiedene neue PC-Produkte sowie das beginnende neue Schuljahr.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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