Stephen Elop: Windows Phones zeigen Nokias Kraft
Für Nokia-Chef Stephen Elop ist das Jahr 2013 extrem wichtig, weil man in diesem Jahr unter Beweis stellen will, dass das Unternehmen mit dem Wechsel auf Windows Phone die richtige Entscheidung getroffen hat und in der Lage ist, sich wieder erfolgreich als Smartphone-Anbieter zu etablieren.
Im Gespräch mit WinFuture.de am Berliner Nokia-Standort erklärte Stephen Elop, der seit September 2010 nach seinem Wechsel von Microsoft zu Nokia den finnischen Handyhersteller als CEO leitet, dass man sich derzeit in einer kritischen Phase befindet. So seien die Auswirkungen der unter seiner Führung vor einiger Zeit getroffenen tiefgreifenden Entscheidungen - wie etwa der Wechsel auf Windows Phone und die Einführung der ersten Lumia-Geräte - nun erstmals deutlich zu spüren.
Aggressive Produktpolitik
Nokia setzt laut Elop auf eine aggressive Herangehensweise bei der Einführung von neuen Produkten und anderen Aktivitäten. So habe man inzwischen ein vollständiges Sortiment an Smartphones zu bieten, das vom Nokia Lumia 520 bis zum Lumia 920 reiche und erst vor kurzem um die neuen High-End-Modelle Nokia Lumia 925 und 928 ergänzt wurde. Die ersten Geräte würden bereits zeigen, wie sich Nokia von der Konkurrenz abzuheben versucht - auch mit Windows Phone.
Nokia-Chef Stephen Elop demonstriert Kamera-Features
Mittlerweile sind vier Entwicklungsstandorte mit zahlreichen Mitarbeitern voll und ganz damit beschäftigt, neue Lumia-Produkte zu entwickeln, um damit verschiedene Preisregionen und Märkte zu bedienen, sagte er weiter. Derzeit komme dadurch die volle Leistungsfähigkeit von Nokia in Sachen Entwicklung und Produktion von Smartphones zum Tragen, die man im weiteren Verlauf des Jahres deutlich unter Beweis stellen wolle.
Produktfeuerwerk in 2013 geht weiter
Für die kommenden Monate kündigte Elop weitere Innovationen an. "Wir haben noch viel mehr für das Jahr 2013 geplant", so der Nokia-Chef. Unter anderem werde man neue Maßstäbe im Bereich der Smartphone-Kameras setzen, bei denen Investitionen in die Optik und die Sensoren genutzt werden sollen.
Damit bezog er sich offenbar auf die für den 9. Juli erwartete Vorstellung des ersten Windows Phones der Nokia Lumia-Reihe mit einer extrem hochauflösenden Kamera im Stil des mit einem 41-Megapixel-Sensor ausgerüsteten Nokia 808 PureView, dessen Kameraoptik über 16 Linsen verfügt. Dieses Gerät wird aktuell wohl unter dem Codenamen Nokia Lumia EOS entwickelt, war bei unserem Interview jedoch kein Thema.
Neben den leistungsfähigen Kameras der Nokia-Smartphones versucht sich das Unternehmen auch durch einige weitere Alleinstellungsmerkmale abzuheben, in die man "einen unverhältnismäßig großen Teil der Forschungsgelder" steckt, sagte Elop. Zum Beispiel stehe dabei auch die Software für die Verarbeitung der mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder im Mittelpunkt, was man bei Nokia "Computational Photography" nennt - also computergestützte Fotografie.
Weitere Alleinstellungsmerkmale
Auch beim Design will Nokia sich klar abgrenzen und dafür sorgen, dass die Käufer die eigenen Geräte schon aus der Ferne als Nokia-Produkte erkennen können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind für Elop die Kartendienste von Nokia HERE. Diese aus dem Kartendienstleister Navteq und dem Berliner Software-Spezialisten Gate5 im Zuge der Übernahme durch Nokia entstandene neue Sparte liefere einige der wichtigsten "Unique Features", die man bieten könne.
Nokia Lumia 920 mit HERE Drive+
Kein anderer Hersteller verfügt nach Angaben von Elop über so große Fähigkeiten im Bereich der Kartendienste, Navigation und Location Based Services. Tatsächlich ist Nokia - unter anderem dank der gut 700 HERE-Entwickler in Berlin - der einzige Smartphone-Hersteller, der seine Geräte ab Werk mit leistungsfähigen Funktionen für die Offline-Navigation, den Zugriff auf Fahrplandaten, Routenplanung und ähnliche Dienste ausliefert.
Die Überlegenheit von Nokia in Sachen Kartendienste werde unter anderem dadurch deutlich, dass Apples eigener Kartendienst den neuen Apple Store am Berliner Ku'damm noch nicht kennt. Bei HERE sei das vor einigen Wochen eröffnete Geschäft jedoch bei einem kleinen Test, den er auf der Fahrt vom Flughafen zur Berliner Nokia-Niederlassung mit einigen Mitarbeitern durchführte, bereits problemlos zu finden gewesen, so der Nokia-CEO mit einem Augenzwinkern.
Aggressive Produktpolitik
Nokia setzt laut Elop auf eine aggressive Herangehensweise bei der Einführung von neuen Produkten und anderen Aktivitäten. So habe man inzwischen ein vollständiges Sortiment an Smartphones zu bieten, das vom Nokia Lumia 520 bis zum Lumia 920 reiche und erst vor kurzem um die neuen High-End-Modelle Nokia Lumia 925 und 928 ergänzt wurde. Die ersten Geräte würden bereits zeigen, wie sich Nokia von der Konkurrenz abzuheben versucht - auch mit Windows Phone.
Nokia-Chef Stephen Elop demonstriert Kamera-Features
Mittlerweile sind vier Entwicklungsstandorte mit zahlreichen Mitarbeitern voll und ganz damit beschäftigt, neue Lumia-Produkte zu entwickeln, um damit verschiedene Preisregionen und Märkte zu bedienen, sagte er weiter. Derzeit komme dadurch die volle Leistungsfähigkeit von Nokia in Sachen Entwicklung und Produktion von Smartphones zum Tragen, die man im weiteren Verlauf des Jahres deutlich unter Beweis stellen wolle.
Produktfeuerwerk in 2013 geht weiter
Für die kommenden Monate kündigte Elop weitere Innovationen an. "Wir haben noch viel mehr für das Jahr 2013 geplant", so der Nokia-Chef. Unter anderem werde man neue Maßstäbe im Bereich der Smartphone-Kameras setzen, bei denen Investitionen in die Optik und die Sensoren genutzt werden sollen.
Damit bezog er sich offenbar auf die für den 9. Juli erwartete Vorstellung des ersten Windows Phones der Nokia Lumia-Reihe mit einer extrem hochauflösenden Kamera im Stil des mit einem 41-Megapixel-Sensor ausgerüsteten Nokia 808 PureView, dessen Kameraoptik über 16 Linsen verfügt. Dieses Gerät wird aktuell wohl unter dem Codenamen Nokia Lumia EOS entwickelt, war bei unserem Interview jedoch kein Thema.
Neben den leistungsfähigen Kameras der Nokia-Smartphones versucht sich das Unternehmen auch durch einige weitere Alleinstellungsmerkmale abzuheben, in die man "einen unverhältnismäßig großen Teil der Forschungsgelder" steckt, sagte Elop. Zum Beispiel stehe dabei auch die Software für die Verarbeitung der mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder im Mittelpunkt, was man bei Nokia "Computational Photography" nennt - also computergestützte Fotografie.
Weitere Alleinstellungsmerkmale
Auch beim Design will Nokia sich klar abgrenzen und dafür sorgen, dass die Käufer die eigenen Geräte schon aus der Ferne als Nokia-Produkte erkennen können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind für Elop die Kartendienste von Nokia HERE. Diese aus dem Kartendienstleister Navteq und dem Berliner Software-Spezialisten Gate5 im Zuge der Übernahme durch Nokia entstandene neue Sparte liefere einige der wichtigsten "Unique Features", die man bieten könne.
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Kein anderer Hersteller verfügt nach Angaben von Elop über so große Fähigkeiten im Bereich der Kartendienste, Navigation und Location Based Services. Tatsächlich ist Nokia - unter anderem dank der gut 700 HERE-Entwickler in Berlin - der einzige Smartphone-Hersteller, der seine Geräte ab Werk mit leistungsfähigen Funktionen für die Offline-Navigation, den Zugriff auf Fahrplandaten, Routenplanung und ähnliche Dienste ausliefert.
Die Überlegenheit von Nokia in Sachen Kartendienste werde unter anderem dadurch deutlich, dass Apples eigener Kartendienst den neuen Apple Store am Berliner Ku'damm noch nicht kennt. Bei HERE sei das vor einigen Wochen eröffnete Geschäft jedoch bei einem kleinen Test, den er auf der Fahrt vom Flughafen zur Berliner Nokia-Niederlassung mit einigen Mitarbeitern durchführte, bereits problemlos zu finden gewesen, so der Nokia-CEO mit einem Augenzwinkern.
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