Google Glass bald mit Echtzeit-Gesichtserkennung
Google Glass, die Cyberbrille des IT-Giganten, wird von Kritikern kritisch beäugt, weil sie Privatsphäre gefährde. Trotzdem preschen offensichtlich Lambda Labs vor und wollen Gesichtserkennung in Echtzeit per Google Glass möglich machen.
Wie The Telegraph berichtet, werden die Entwickler aus San Francisco in den kommenden Tagen eine entsprechende Anwendung für Google Glass veröffentlichen. Mit ihr soll es möglich werden, den aktuellen Ausblick durch die Cyberbrille mit Datenbanken wie Facebook, LinkedIn und eigenen Fotos abzugleichen. Erkennt das Programm, dass sich eine bereits bekannte Person im Blickfeld befindet, liefert sie Namen und gegebenenfalls zusätzliche Informationen.
Genau solche, technisch mögliche Funktionen von Google Glass waren zuletzt in einem kritischen Fragenkatalog von US-Abgeordneten bemängelt worden. Bislang verbieten die Regeln, die Google den ausgewählten Testern der Cyberbrille auferlegt hat, Gesichtserkennung nicht.
Laut The Telegraph kann die bisherige Glass-App von Lambda Labs nur Fotos, die über die Brille aufgenommen wurden, auf bekannte Gesichter überprüfen. Dies soll bei rund 1.000 Entwicklern, die derzeit Google Glass benutzen, bereits zu fünf Millionen Anfragen pro Monat geführt haben. Facebook hatte mit solchen Features in Europa viel Kritik einstecken müssen.
Lambda Labs hat sich auf Gesichtserkennung spezialisiert und bewirbt den Mehrwert seiner Software etwa für Türsteher und Sehbehinderte. Ob Google, das spätestens nach der Testphase seiner Cyberbrille die Nutzerbedingungen überarbeiten will, mit dem jetzigen Projekt einverstanden ist, blieb vorerst offen.
Rein vorsorglich hat etwa ein Barbesitzer in den USA den Einsatz von Google Glass in seinem Etablissement verboten. Denn abseits der Gesichtserkennung ist das Gerät in der Lage, quasi unbemerkt Fotos und Videos von der Umgebung aufzunehmen. Auf den Massenmarkt soll Google Glass im kommenden Jahr kommen.
Genau solche, technisch mögliche Funktionen von Google Glass waren zuletzt in einem kritischen Fragenkatalog von US-Abgeordneten bemängelt worden. Bislang verbieten die Regeln, die Google den ausgewählten Testern der Cyberbrille auferlegt hat, Gesichtserkennung nicht.
Laut The Telegraph kann die bisherige Glass-App von Lambda Labs nur Fotos, die über die Brille aufgenommen wurden, auf bekannte Gesichter überprüfen. Dies soll bei rund 1.000 Entwicklern, die derzeit Google Glass benutzen, bereits zu fünf Millionen Anfragen pro Monat geführt haben. Facebook hatte mit solchen Features in Europa viel Kritik einstecken müssen.
Lambda Labs hat sich auf Gesichtserkennung spezialisiert und bewirbt den Mehrwert seiner Software etwa für Türsteher und Sehbehinderte. Ob Google, das spätestens nach der Testphase seiner Cyberbrille die Nutzerbedingungen überarbeiten will, mit dem jetzigen Projekt einverstanden ist, blieb vorerst offen.
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