Bar-Besitzer untersagt vorsorglich "Google Glass"
In den USA hat ein erster Besitzer einer Bar seinen Gästen untersagt, Googles Datenbrille "Google Glass" in seinen Räumlichkeiten einzusetzen - was allerdings erst einmal nur halb ernst gemeint war.
Dave Meinert, der Inhaber von "5 Point", einer Bar in Seattle, gab inzwischen zu, dass sein Facebook-Posting im Grunde vorrangig den Zweck hatte, die Google-Entwicklung zu nutzen, um selbst Aufmerksamkeit auf sich und sein Geschäft zu ziehen. Immerhin sind die Datenbrillen derzeit in aller Munde.
Ein entsprechendes Verbot mit der von Meinert vorgebrachten Begründung, stünde teilweise im Widerspruch zur aktuellen Praxis des Barbetriebs. Der Inhaber argumentierte immerhin damit, dass er den Datenschutz hoch halte und sein Laden gerade von vielen Menschen frequentiert werde, die anonym und unbebachtet eine schöne Zeit verbringen wollen. Eine Brille mit integrierter Kamera und der Möglichkeit, die Aufzeichnungen leicht ins Internet zu streamen, würde dem entgegenstehen. Redakteure von US-Magazinen, denen die Lokalität bekannt ist, hielten dem aber entgegen, dass Meinert dann auch keine Überwachungskameras einsetzen dürfte.
"Das war zum Teil natürlich ein Witz, um auf Facebook lustig rüberzukommen und Reaktionen zu erhalten", räumte Meinert inzwischen gegenüber dem US-Magazin 'Forbes' ein. Trotzdem wies er mit seinem Posting durchaus auf ein reales Problem hin, das entsprechende Technologien für den Datenschutz mit sich bringen könnten.
Denn bisher sind die Menschen es gewohnt, im öffentlichen Raum und auch in Kneipen erst einmal anonym verkehren zu können. Es liegt an ihnen selbst, wem der anderen Anwesenden sie mehr über sich preisgeben. Datenbrillen, die das Treiben in einer Bar allerdings live ins Netz streamen und dort vielleicht mit einer Gesichtserkennung kombiniert werden, die sich mit sozialen Netzwerken abgleicht, würde an einer neuen Stelle zu einem Kontrollverlust für die Betroffenen Personen führen. Entsprechend dürften mit der breiteren Verfügbarkeit entsprechender Produkte neue Diskussionen um die Grenzen des Datenschutzes aufbrechen.
Dem ist man sich auch bei Google durchaus bewusst. So geht man beim Beta-Test von Google Glass erst einmal recht behutsam vor, was die Breite der Nutzergruppe angeht. Denn es ist auch das Ziel, Daten über den tatsächlichen Einsatz der Technologie im Alltag zu sammeln, um auf entsprechende Debatten vorbereitet zu sein.
Ein entsprechendes Verbot mit der von Meinert vorgebrachten Begründung, stünde teilweise im Widerspruch zur aktuellen Praxis des Barbetriebs. Der Inhaber argumentierte immerhin damit, dass er den Datenschutz hoch halte und sein Laden gerade von vielen Menschen frequentiert werde, die anonym und unbebachtet eine schöne Zeit verbringen wollen. Eine Brille mit integrierter Kamera und der Möglichkeit, die Aufzeichnungen leicht ins Internet zu streamen, würde dem entgegenstehen. Redakteure von US-Magazinen, denen die Lokalität bekannt ist, hielten dem aber entgegen, dass Meinert dann auch keine Überwachungskameras einsetzen dürfte.
"Das war zum Teil natürlich ein Witz, um auf Facebook lustig rüberzukommen und Reaktionen zu erhalten", räumte Meinert inzwischen gegenüber dem US-Magazin 'Forbes' ein. Trotzdem wies er mit seinem Posting durchaus auf ein reales Problem hin, das entsprechende Technologien für den Datenschutz mit sich bringen könnten.
Denn bisher sind die Menschen es gewohnt, im öffentlichen Raum und auch in Kneipen erst einmal anonym verkehren zu können. Es liegt an ihnen selbst, wem der anderen Anwesenden sie mehr über sich preisgeben. Datenbrillen, die das Treiben in einer Bar allerdings live ins Netz streamen und dort vielleicht mit einer Gesichtserkennung kombiniert werden, die sich mit sozialen Netzwerken abgleicht, würde an einer neuen Stelle zu einem Kontrollverlust für die Betroffenen Personen führen. Entsprechend dürften mit der breiteren Verfügbarkeit entsprechender Produkte neue Diskussionen um die Grenzen des Datenschutzes aufbrechen.
Dem ist man sich auch bei Google durchaus bewusst. So geht man beim Beta-Test von Google Glass erst einmal recht behutsam vor, was die Breite der Nutzergruppe angeht. Denn es ist auch das Ziel, Daten über den tatsächlichen Einsatz der Technologie im Alltag zu sammeln, um auf entsprechende Debatten vorbereitet zu sein.
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