Google Glass: US-Abgeordnete mit kritischen Fragen
Google Glass, die Cyberbrille des Suchmaschinenriesen, steht zwar derzeit nur ausgewählten Entwicklern zur Verfügung - eine Gruppe von US-Abgeordneten hat dennoch bereits kritische Nachfragen gestellt.
"Stimmt es, dass Google Glass Gesichtserkennungs-Technik nutzen kann?", formulierten die Mitglieder des Datenschutzausschusses ihre Bedenken beispielsweise. Unterzeichnet ist der Fragenkatalog an die Google-Zentrale von acht Parlamentariern, die aus den beiden großen politischen Lagern in den USA - Demokraten und Konservative - stammen.
Welche proaktive Schritte plane Google, um die Privatsphäre der Bürger zu schützen, heißt es an anderer Stelle. Kann Google Glass selbst Daten speichern? Hat Google aus dem WLAN-Desaster während seiner Street-View-Touren gelernt? Zimperlich zumindest sind die US-Politiker in ihrem offenen Brief nicht.
Bis zum 14. Juni möchten sie nun von Google-Chef Larry Page Antwort erhalten. Acht Fragepunkte mit Unterfragen sind öffentlichkeitswirksam gelistet - Mountain View dürfte also angeraten sein, die Fragen nicht zu ignorieren, um sein Image speziell in den USA nicht zu ramponieren.
Schon bevor Google Glass überhaupt auf den regulären Markt gelangt, machen sich Bürger auch anderswo Gedanken über die Folgen der Cyberbrille. In England etwa gründeten Kritiker das Bündnis "Stop the Cyborgs", in den USA untersagten Barbesitzer wie Dave Meinert in Seattle bereits vorsorglich den Einsatz. Denn das futuristische Stück Hardware, welches voraussichtlich nächstes Jahr für jedermann käuflich sein soll, kann nicht nur Fotos und Videos aufnehmen, sondern die unter Umständen auch analysieren. Das Thema Datenschutz erlebt damit eine neue Ebene.
Welche proaktive Schritte plane Google, um die Privatsphäre der Bürger zu schützen, heißt es an anderer Stelle. Kann Google Glass selbst Daten speichern? Hat Google aus dem WLAN-Desaster während seiner Street-View-Touren gelernt? Zimperlich zumindest sind die US-Politiker in ihrem offenen Brief nicht.
Bis zum 14. Juni möchten sie nun von Google-Chef Larry Page Antwort erhalten. Acht Fragepunkte mit Unterfragen sind öffentlichkeitswirksam gelistet - Mountain View dürfte also angeraten sein, die Fragen nicht zu ignorieren, um sein Image speziell in den USA nicht zu ramponieren.
Schon bevor Google Glass überhaupt auf den regulären Markt gelangt, machen sich Bürger auch anderswo Gedanken über die Folgen der Cyberbrille. In England etwa gründeten Kritiker das Bündnis "Stop the Cyborgs", in den USA untersagten Barbesitzer wie Dave Meinert in Seattle bereits vorsorglich den Einsatz. Denn das futuristische Stück Hardware, welches voraussichtlich nächstes Jahr für jedermann käuflich sein soll, kann nicht nur Fotos und Videos aufnehmen, sondern die unter Umständen auch analysieren. Das Thema Datenschutz erlebt damit eine neue Ebene.
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