Datenschützer besorgt wegen Google Glass
Google Glass, die Cyberbrille aus Mountain View, hat nun schon vor ihrer offiziellen Markteinführung Datenschutzbehörden weltweit zu einem gemeinsamen, kritischen Fragenkatalog an Google-Chef Larry Page bewegt.
Der offene Brief wurde aus Deutschland vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, unterstützt. Im Einzelnen wollen die Datenschützer wissen:
Auch in den USA sieht sich das Unternehmen wegen der Datenbrille mit kritischen Fragen aus der Politik konfrontiert. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Google Glass in der Lage sei, unbemerkt Videos, Fotos und Ton mitzuschneiden und so die Privatsphäre in der Umgebung stark gefährdet sei.
Laut Schaar stellt die angekündigte Datenbrille "eine neue Qualität der Erfassung alltäglichen menschlichen Verhaltens" dar. Eine Prüfung hinsichtlich der Vereinbarkeit mit europäischem Datenschutzrecht sei daher schon jetzt geboten, auch wenn das neue Produkt erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen solle.
Der offene Brief wurde unterdessen nicht nur von Datenschützern aus der EU unterzeichnet, sondern auch aus Kanada, Neuseeland, Australien, Israel, Mexiko und der Schweiz. Google Glass soll 2014 in den offenen Vertrieb gehen. Analysten halten einen Endverkaufspreis für unter 300 Dollar möglich. Derzeit sind nur Testexemplare für Entwickler und einen ausgesuchten Personenkreis im Umlauf.
- wie Privatsphäre geschützt werden soll
- welche Informationen Google durch die Brille sammelt und welche mit Dritten geteilt werden
- was Google mit den Informationen vorhat
- wie Google in Zukunft mit dem Thema Gesichtserkennung umgehen will
- ob Google sich Gedanken zu den ethischen und sozialen Themen macht, die ein Produkt wie Google Glass aufwirft
- ob Google Risikostudien zur Privatsphäre im Zusammenhang mit Google Glass erstellt hat und diese gegebenenfalls öffentlich machen wird
- ob Google bereit ist, Datenschützern seine Cyberbrille vor- und für Tests bereitzustellen
Auch in den USA sieht sich das Unternehmen wegen der Datenbrille mit kritischen Fragen aus der Politik konfrontiert. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Google Glass in der Lage sei, unbemerkt Videos, Fotos und Ton mitzuschneiden und so die Privatsphäre in der Umgebung stark gefährdet sei.
Laut Schaar stellt die angekündigte Datenbrille "eine neue Qualität der Erfassung alltäglichen menschlichen Verhaltens" dar. Eine Prüfung hinsichtlich der Vereinbarkeit mit europäischem Datenschutzrecht sei daher schon jetzt geboten, auch wenn das neue Produkt erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen solle.
Der offene Brief wurde unterdessen nicht nur von Datenschützern aus der EU unterzeichnet, sondern auch aus Kanada, Neuseeland, Australien, Israel, Mexiko und der Schweiz. Google Glass soll 2014 in den offenen Vertrieb gehen. Analysten halten einen Endverkaufspreis für unter 300 Dollar möglich. Derzeit sind nur Testexemplare für Entwickler und einen ausgesuchten Personenkreis im Umlauf.
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