Spam: Deutschland beim Risiko weltweit auf Rang 2
Das Spam-Aufkommen im E-Mail-Verkehr ist weiterhin spürbar am Sinken. Allerdings erhalten deutsche Nutzer im weltweiten Vergleich nach den USA nach wie vor den gefährlichsten Spam.
Wie aus aktuellen Statistiken des Security-Dienstleisters Kaspersky Lab hervorgeht, bedeutet dies allerdings nicht, dass die Nutzer generell mehr Ruhe vor Kriminellen haben. Diese weichen allerdings zunehmend auf andere Kanäle aus, die mehr Erfolg versprechen - wie beispielsweise Social Networks.
Aktuell betrug der Spam-Anteil im ersten Quartal dieses Jahres 66,5 Prozent am gesamten E-Mail-Verkehr. Das entspricht einem Rückgang von über zehn Prozentpunkten im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Auch im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2012 sank der Spam-Anteil im Zeitraum Januar bis März 2013 immerhin um 5,6 Prozentpunkte. Der Anteil an E-Mails, die Malware im Anhang enthielten, blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 3,3 Prozent konstant.
"Der Methusalem aller Online-Gefahren geht immer noch um. Das Grundschema blieb über die Jahre erhalten. Nur die E-Mail-Texte, welche die Anwender überzeugen sollen, die Anhänge zu öffnen, sind wesentlich überzeugender als noch vor einigen Jahren", wusste Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab, zu berichten.
Die Spam-Analysen für das erste Quartal 2013 festigen einen weiteren Trend: Nach den USA (13,2 Prozent) schlägt die Anti-Virus-Engine - aufgrund schädlicher Anhänge oder gefährlicher Links auf infizierte Webseiten - bei den deutschen Nutzern am häufigsten Alarm. Deutschland liegt in dieser Kategorie mit 11,2 Prozent weltweit auf dem zweiten Platz vor Italien, Indien und Australien. Dieser Wert entspricht im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres (5,79 Prozent) fast einer Verdoppelung.
Um die Glaubwürdigkeit ihrer Nachrichten zu erhöhen, setzen Spammer nach wie vor darauf, gefälschte E-Mails im Namen von bekannten Diensten zu versenden. Beliebt waren in diesem Jahr bisher vor allem Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder seit neuestem auch Foursquare.
Zunehmend laufen aber auch Social-Media-Nutzer Gefahr, dass ihr Account von Spammern gekapert wird. Wenn anschließend über diese Facebook- und Twitter-Accounts Nachrichten an Freunde versendet werden, erhöht sich die Reputation des Spams. Ein Link auf eine mit Malware infizierte Webseite, der angeblich von einem Freund kommt, wird schließlich eher angeklickt.
Die Kaspersky-Mitarbeiter ermittelten auch immer mehr Spam-Bots, die auf Twitter aktiv sind. Diese können sowohl willkürlich als auch direkt unerwünschte Nachrichten versenden. Diese Bots werden zwar leicht erkannt und von Twitter wieder entfernt, allerdings sind sie auch leicht wieder neu erstellt. Eine auf Twitter entdeckte Porno-Spam-Kampagne operierte beispielsweise mit mehr als 5.000 aktiven Bot-Accounts, wobei täglich 250 neue Bots erstellt wurden. Die für die Bots genutzten gefälschten Twitter-Profile haben oft nur eine Halbwertszeit von weniger als 45 Minuten.
Aktuell betrug der Spam-Anteil im ersten Quartal dieses Jahres 66,5 Prozent am gesamten E-Mail-Verkehr. Das entspricht einem Rückgang von über zehn Prozentpunkten im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Auch im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2012 sank der Spam-Anteil im Zeitraum Januar bis März 2013 immerhin um 5,6 Prozentpunkte. Der Anteil an E-Mails, die Malware im Anhang enthielten, blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 3,3 Prozent konstant.
"Der Methusalem aller Online-Gefahren geht immer noch um. Das Grundschema blieb über die Jahre erhalten. Nur die E-Mail-Texte, welche die Anwender überzeugen sollen, die Anhänge zu öffnen, sind wesentlich überzeugender als noch vor einigen Jahren", wusste Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab, zu berichten.
Die Spam-Analysen für das erste Quartal 2013 festigen einen weiteren Trend: Nach den USA (13,2 Prozent) schlägt die Anti-Virus-Engine - aufgrund schädlicher Anhänge oder gefährlicher Links auf infizierte Webseiten - bei den deutschen Nutzern am häufigsten Alarm. Deutschland liegt in dieser Kategorie mit 11,2 Prozent weltweit auf dem zweiten Platz vor Italien, Indien und Australien. Dieser Wert entspricht im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres (5,79 Prozent) fast einer Verdoppelung.
Um die Glaubwürdigkeit ihrer Nachrichten zu erhöhen, setzen Spammer nach wie vor darauf, gefälschte E-Mails im Namen von bekannten Diensten zu versenden. Beliebt waren in diesem Jahr bisher vor allem Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder seit neuestem auch Foursquare.
Zunehmend laufen aber auch Social-Media-Nutzer Gefahr, dass ihr Account von Spammern gekapert wird. Wenn anschließend über diese Facebook- und Twitter-Accounts Nachrichten an Freunde versendet werden, erhöht sich die Reputation des Spams. Ein Link auf eine mit Malware infizierte Webseite, der angeblich von einem Freund kommt, wird schließlich eher angeklickt.
Die Kaspersky-Mitarbeiter ermittelten auch immer mehr Spam-Bots, die auf Twitter aktiv sind. Diese können sowohl willkürlich als auch direkt unerwünschte Nachrichten versenden. Diese Bots werden zwar leicht erkannt und von Twitter wieder entfernt, allerdings sind sie auch leicht wieder neu erstellt. Eine auf Twitter entdeckte Porno-Spam-Kampagne operierte beispielsweise mit mehr als 5.000 aktiven Bot-Accounts, wobei täglich 250 neue Bots erstellt wurden. Die für die Bots genutzten gefälschten Twitter-Profile haben oft nur eine Halbwertszeit von weniger als 45 Minuten.
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Christian Kahle
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