Attacke gegen Spamhouse:
Verdächtiger verhaftet
Nach den heftigen DoS-Angriffen gegen den Anti-Spam-Spezialist Spamhouse kann die Polizei wohl einen Ermittlungserfolg vorweisen. In Spanien wurde in der vergangenen Woche ein Verdächtiger verhaftet.
Bei diesem handelt es sich um einen 35-jährigen Niederländer. Dieser wurde in Barcelona auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls festgenommen. In Kürze soll er an die niederländischen Behörden übergeben werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung seien außerdem Rechner, Mobiltelefone und Speichermedien beschlagnahmt worden, die nun ausgewertet werden sollen.
Die DoS-Attacke soll einer der schwersten Angriffe dieser Art bisher gewesen sein. Bis zu 300 Gigabit pro Sekunde Traffic sorgten dafür, dass die Spamhouse-Server völlig überlastet wurden. Als die Seite durch den Security-Dienstleister Cloudflare auf eine globale Infrastruktur verlegt wurde, um die Wucht des Angriffes zu reduzieren, richteten sich die Attacken gegen diese Firma.
Schon während die DoS-Aktion lief, geriet der niederländische Hoster Cyberbunker ins Visier der Ermittler. Dieser ist bekannt für die freizügige Bereitstellung seiner Infrastruktur. Da nicht gefragt wird, was die Kunden mit ihren angemieteten Servern tun, sind hier auch viele Spammer beheimatet. Spamhouse hatte das ganze Cyberbunker-Netz daher auf seine Blacklists gesetzt, die weltweit Anbietern von Filtern als Referenz dienen.
Der nun festgenommene Mann bezeichnet sich auf seiner Facebook-Seite selbst als "Telekommunikations- und Außenminister" von Cyberbunker. Welche Verbindungen zwischen ihm und dem Unternehmen konkret bestehen, ist derzeit noch nicht endgütig geklärt. Die Ermittler gehen außerdem davon aus, dass der Verhaftete lediglich einer der Beteiligten an der Attacke war und noch weitere Personen ausfindig gemacht werden könnten. Denn die Heftigkeit des Angriffs lässt vermuten, dass es sich hier nicht um die Tat eines Einzelnen handelt.
Die DoS-Attacke soll einer der schwersten Angriffe dieser Art bisher gewesen sein. Bis zu 300 Gigabit pro Sekunde Traffic sorgten dafür, dass die Spamhouse-Server völlig überlastet wurden. Als die Seite durch den Security-Dienstleister Cloudflare auf eine globale Infrastruktur verlegt wurde, um die Wucht des Angriffes zu reduzieren, richteten sich die Attacken gegen diese Firma.
Schon während die DoS-Aktion lief, geriet der niederländische Hoster Cyberbunker ins Visier der Ermittler. Dieser ist bekannt für die freizügige Bereitstellung seiner Infrastruktur. Da nicht gefragt wird, was die Kunden mit ihren angemieteten Servern tun, sind hier auch viele Spammer beheimatet. Spamhouse hatte das ganze Cyberbunker-Netz daher auf seine Blacklists gesetzt, die weltweit Anbietern von Filtern als Referenz dienen.
Der nun festgenommene Mann bezeichnet sich auf seiner Facebook-Seite selbst als "Telekommunikations- und Außenminister" von Cyberbunker. Welche Verbindungen zwischen ihm und dem Unternehmen konkret bestehen, ist derzeit noch nicht endgütig geklärt. Die Ermittler gehen außerdem davon aus, dass der Verhaftete lediglich einer der Beteiligten an der Attacke war und noch weitere Personen ausfindig gemacht werden könnten. Denn die Heftigkeit des Angriffs lässt vermuten, dass es sich hier nicht um die Tat eines Einzelnen handelt.
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