Western Digital: SSDs sind nur ein kleines Problem
Die zunehmende Beliebtheit von SSDs als Speichermedien hat laut Western Digital bisher keine nennenswerten Auswirkungen auf den Markt für Festplatten. Hier würden eher andere Faktoren ein Rolle spielen.
Aktuell liegt die Größe des Weltmarktes deutlich unter dem Wert, der vor der Flutkatastrophe in Thailand im Jahr 2011 verzeichnet wurde. Damals versanken große Teile der Produktionskapazität von Western Digital und mehrerer Zulieferer in den Fluten. Kurz zuvor wurden noch 170 Millionen Festplatten im Quartal abgesetzt, im letzten Jahresviertel waren es nur noch 135 Millionen.
"Das kommt aber nicht daher, dass ersatzweise SSDs in PCs verbaut werden", betonte Stephen Milligan, Chef von Western Digital, laut einem Bericht des Magazins XBitLabs in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die Geräte, in denen eine SSD komplett alternativ zur Festplatte eingebaut werde, würden einen recht kleinen Anteil des Marktes ausmachen. Meist werden die schnelleren Speicher in Kombination mit einer hohe Kapazitäten bietenden Festplatte eingesetzt.
Betrachtet man die Entwicklung der Produktlinien entsteht allerdings durchaus ein anderer Eindruck: Immer mehr Kunden kaufen sich möglichst portable Notebooks. Der Computerkonzern Apple machte hier den Vorreiter und stellte inzwischen fast alle seine Systeme auf SSDs um. Aber auch andere Hersteller folgen - insbesondere da das bei den immer populärer werdenden Ultrabooks auch kaum anders möglich ist.
Milligan sieht darin aber kein besonderes Problem, sondern verortet die negativen Einflüsse auf den Festplattenmarkt eher an anderer Stelle: Den größten Einfluss hat demnach die Flaute beim Computer-Absatz insgesamt. Hier gehen die Verkaufszahlen zurück und die Käufer wenden sich anderen Systemen wie Smartphones und Tablets zu.
Western Digital hofft, in Zukunft zumindest auch in einigen Tablets Festplatten unterbringen zu können. Dabei will man wieder mit Formfaktoren punkten, wie sie früher bereits in portablen Media-Playern zum Einsatz kamen. Allerdings dürfte dies keineswegs ein Massengeschäft werden. Letztlich bleibt auch diesem Festplatten-Hersteller daher kaum etwas anderes übrig, als selbst auch in den Markt für Speichermedien mit Flash-Chips einzusteigen.
"Das kommt aber nicht daher, dass ersatzweise SSDs in PCs verbaut werden", betonte Stephen Milligan, Chef von Western Digital, laut einem Bericht des Magazins XBitLabs in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die Geräte, in denen eine SSD komplett alternativ zur Festplatte eingebaut werde, würden einen recht kleinen Anteil des Marktes ausmachen. Meist werden die schnelleren Speicher in Kombination mit einer hohe Kapazitäten bietenden Festplatte eingesetzt.
Betrachtet man die Entwicklung der Produktlinien entsteht allerdings durchaus ein anderer Eindruck: Immer mehr Kunden kaufen sich möglichst portable Notebooks. Der Computerkonzern Apple machte hier den Vorreiter und stellte inzwischen fast alle seine Systeme auf SSDs um. Aber auch andere Hersteller folgen - insbesondere da das bei den immer populärer werdenden Ultrabooks auch kaum anders möglich ist.
Milligan sieht darin aber kein besonderes Problem, sondern verortet die negativen Einflüsse auf den Festplattenmarkt eher an anderer Stelle: Den größten Einfluss hat demnach die Flaute beim Computer-Absatz insgesamt. Hier gehen die Verkaufszahlen zurück und die Käufer wenden sich anderen Systemen wie Smartphones und Tablets zu.
Western Digital hofft, in Zukunft zumindest auch in einigen Tablets Festplatten unterbringen zu können. Dabei will man wieder mit Formfaktoren punkten, wie sie früher bereits in portablen Media-Playern zum Einsatz kamen. Allerdings dürfte dies keineswegs ein Massengeschäft werden. Letztlich bleibt auch diesem Festplatten-Hersteller daher kaum etwas anderes übrig, als selbst auch in den Markt für Speichermedien mit Flash-Chips einzusteigen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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