WD Black²: SSD/Festplatten-Kombi ohne Finessen
Der Speicher-Hersteller Western Digital hat ein Medium vorgestellt, in dem Festplatte und SSD in einem Gehäuse vereint werden. Diese arbeitet allerdings etwas anders als die üblichen Hybrid-Laufwerke.
Die neue WD Black² kommt im Notebook-Format mit 2,5 Zoll und einer Bauhöhe von 9,5 Millimetern. Das System stellt dabei zwei separate Speicherplätze zur Verfügung: Zum einen eine Festplatte mit einem Terabyte Kapazität und außerdem eine 120 Gigabyte fassende SSD. Wer jetzt allerdings weitergehende technische Finessen erwartet, wird enttäuscht.
Denn Western Digital räumt hier nicht etwa mit den Nachteilen der bisher angebotenen Hybrid-Laufwerke auf. Diese verfügen über einen relativ kleinen Flash-Speicher von üblicherweise 8 Gigabyte, der als Cache genutzt wird. Mitlernende Algorithmen sollen hier dafür sorgen, dass auf dem schnellen Flash möglichst immer die Daten vorgehalten werden, die als nächstes vom Nutzer benötigt werden. In der Theorie soll dies quasi Speichermedien mit der Kapazität von Festplatten und der Geschwindigkeit von SSDs ermöglichen. In der Praxis kommt es allerdings immer wieder vor, dass ausgerechnet die aktuell benötigten Daten nicht im Cache liegen, sondern direkt vom langsamen Magnetspeicher kommen.
Um dieses Problem zu umgehen hat Apple vor einiger Zeit begonnen, seine iMacs mit so genannten Fusion-Drives auszustatten. Hier werden eine Festplatte und eine separate SSD zu einem Laufwerk zusammengefasst. Auf dem Flash-Medium, das hier beispielsweise 128 oder gar 256 Gigabyte Platz bietet, können so weitaus größere Datenmengen vorgehalten werden, so dass es wesentlich seltener vorkommt, dass der Nutzer am Cache vorbei auf Informationen zugreifen will.
Diesen Trick setzt Western Digital bei seinem Gerät allerdings nicht ein. Statt dessen taucht die WD Black² nach ihrem Einbau erst einmal nur als 120 Gigabyte große SSD im System auf. Auf dieser kann nun beispielsweise das Betriebssystem installiert werden. Erst ein weiterer Treiber, den es nur für Windows gibt, macht dann auch die integrierte Festplatte verfügbar, die als eigenes Laufwerk eingebunden wird.
Nach Angaben des Herstellers will man so dem Wunsch vieler Nutzer Rechnung tragen, die statt einer Hybrid-Festplatte auch im Notebook gern eine schnelle SSD für die System-Partition und eine normale Festplatte mit viel Speicherplatz als Daten-Ablage sowie die Kontrolle darüber, welche Daten in welchem Bereich liegen, hätten. Die WD Black² bietet dies nun also auch für Notebooks mit nur einem Laufwerksschacht. Interessenten müssen bei der Anschaffung der WD Black² mit einem Preis von rund 300 Euro rechnen.
Denn Western Digital räumt hier nicht etwa mit den Nachteilen der bisher angebotenen Hybrid-Laufwerke auf. Diese verfügen über einen relativ kleinen Flash-Speicher von üblicherweise 8 Gigabyte, der als Cache genutzt wird. Mitlernende Algorithmen sollen hier dafür sorgen, dass auf dem schnellen Flash möglichst immer die Daten vorgehalten werden, die als nächstes vom Nutzer benötigt werden. In der Theorie soll dies quasi Speichermedien mit der Kapazität von Festplatten und der Geschwindigkeit von SSDs ermöglichen. In der Praxis kommt es allerdings immer wieder vor, dass ausgerechnet die aktuell benötigten Daten nicht im Cache liegen, sondern direkt vom langsamen Magnetspeicher kommen.
Um dieses Problem zu umgehen hat Apple vor einiger Zeit begonnen, seine iMacs mit so genannten Fusion-Drives auszustatten. Hier werden eine Festplatte und eine separate SSD zu einem Laufwerk zusammengefasst. Auf dem Flash-Medium, das hier beispielsweise 128 oder gar 256 Gigabyte Platz bietet, können so weitaus größere Datenmengen vorgehalten werden, so dass es wesentlich seltener vorkommt, dass der Nutzer am Cache vorbei auf Informationen zugreifen will.
Diesen Trick setzt Western Digital bei seinem Gerät allerdings nicht ein. Statt dessen taucht die WD Black² nach ihrem Einbau erst einmal nur als 120 Gigabyte große SSD im System auf. Auf dieser kann nun beispielsweise das Betriebssystem installiert werden. Erst ein weiterer Treiber, den es nur für Windows gibt, macht dann auch die integrierte Festplatte verfügbar, die als eigenes Laufwerk eingebunden wird.
Nach Angaben des Herstellers will man so dem Wunsch vieler Nutzer Rechnung tragen, die statt einer Hybrid-Festplatte auch im Notebook gern eine schnelle SSD für die System-Partition und eine normale Festplatte mit viel Speicherplatz als Daten-Ablage sowie die Kontrolle darüber, welche Daten in welchem Bereich liegen, hätten. Die WD Black² bietet dies nun also auch für Notebooks mit nur einem Laufwerksschacht. Interessenten müssen bei der Anschaffung der WD Black² mit einem Preis von rund 300 Euro rechnen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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