Apple, Samsung & Co. setzen Autobauer unter Druck
Die Innovationssprünge in der Elektronik-Branche setzen zunehmend auch die Autohersteller unter Druck. Denn die Kunden erwarten auch von der Innenausstattung eine vergleichbare Geschwindigkeit.
"Automobilhersteller stehen heute im direkten Wettbewerb mit Anbietern wie Apple, Samsung oder Sony. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sie sich den kurzen Entwicklungszyklen der Unterhaltungsriesen anpassen - fünf Jahre Entwicklungszeit für ein Autoradio sind heute längst nicht mehr haltbar", erklärte Matthias Welge von der Beratungsgesellschaft Invensity die veränderte Situation.
Aufgrund der langen Entwicklungsprozesse in der Automobilbranche sind vor allem die integrierten Multimediasysteme bis zur Serienreife eines Fahrzeugs oft bereits veraltet. "In weiten Teilen hinkt die Automobilindustrie Herstellern wie Apple oder Samsung innovations- und entwicklungstechnisch noch deutlich hinterher. Die starren Gerüste konventioneller Entwicklungsmethoden stoßen heute schnell an ihre Grenzen", führte Welge aus.
Entsprechend müssen die Autohersteller hier ihre Methoden anpassen. Durch ein flexibles Projektmanagement sollen sich diese flexibel an neue Trends und Kundenbedürfnisse anpassen können. "Die bisher übliche Praxis, den Produktlebenszyklus von Autos durch nachträgliche Facelifts um zwei bis drei Jahre zu verlängern, könnte durch den gezielten Einsatz agiler Methoden schon bald der Vergangenheit angehören", erklärte Welge. Hersteller könnten so in jedem Modelljahr echte Neuerungen einführen und Fahrzeuge auf den Markt bringen, die durchweg dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Das ursprüngliche Autoradio ist in den letzten Jahren immer stärker leistungsfähigen Unterhaltungselektronik-Systemen gewichen. Diese spielen nicht mehr nur Musik sondern versorgen die Mitfahrer auch mit anderen Multimedia-Inhalten, stellen Navigations-Anwendungen zur Verfügung und sorgen teils auch schon für die Bereitstellung von Internet-Zugängen via WLAN.
Aufgrund der langen Entwicklungsprozesse in der Automobilbranche sind vor allem die integrierten Multimediasysteme bis zur Serienreife eines Fahrzeugs oft bereits veraltet. "In weiten Teilen hinkt die Automobilindustrie Herstellern wie Apple oder Samsung innovations- und entwicklungstechnisch noch deutlich hinterher. Die starren Gerüste konventioneller Entwicklungsmethoden stoßen heute schnell an ihre Grenzen", führte Welge aus.
Entsprechend müssen die Autohersteller hier ihre Methoden anpassen. Durch ein flexibles Projektmanagement sollen sich diese flexibel an neue Trends und Kundenbedürfnisse anpassen können. "Die bisher übliche Praxis, den Produktlebenszyklus von Autos durch nachträgliche Facelifts um zwei bis drei Jahre zu verlängern, könnte durch den gezielten Einsatz agiler Methoden schon bald der Vergangenheit angehören", erklärte Welge. Hersteller könnten so in jedem Modelljahr echte Neuerungen einführen und Fahrzeuge auf den Markt bringen, die durchweg dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
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