Bosch arbeitet am selbstfahrenden Auto
Google hat seine ersten Roboter-Autos bereits vor rund drei Jahren auf die Straßen von Kalifornien losgelassen. Nun ist dort auch ein selbstfahrender BMW entdeckt worden, der offensichtlich Bosch gehört.
Cnet-Reporter Declan McCullagh konnte den 325er Diesel fotografisch festhalten. Auffällig ist wie beim Vorbild Google der mit Sensoren bestückte Dachaufbau. Darin dürften sich unter anderem ein professionelles GPS verbergen und Laser-Tracker, die ein dreidimensionales Bild von der Fahrzeugumgebung aufnehmen.
Da das Auto auf den Seitenflügeln Bosch-Aufkleber trägt und in der Nähe der Bosch-Labors von Palo Alto gesichtet wurde, spricht alles dafür, dass es tatsächlich vom deutschen Traditionskonzern mit Hauptsitz in Gerlingen auf die Piste geschickt wurde. Anfang des Jahres hatte Bosch in einem Video seine Vision und Tests zu selbstfahrenden Autos vorgestellt:
Ein wichtiges Argument für Autos, bei denen die Steuerung vom Computer übernommen wird, sei das Vermeiden von Unfällen, heißt es in dem Clip. Weiter könne die Straßen-Infrastruktur effizienter genutzt werden, wenn Autos dichter beieinander und in Kolonne fahren. Nicht zuletzt bleibe dem Insassen so die Fahrzeit für andere Dinge wie etwa Arbeit.
Während in der Video-Präsentation das Bosch-Testauto aber noch auf einem abgesperrten Gebiet ohne Verkehr seine Runden dreht, scheinen die Ingenieure es jetzt auch unter realen Bedingungen auszuprobieren. Kalifornien hatte solche Experimente vergangenes Jahr offiziell erlaubt. Google hat dazu bereits erstaunliche Ergebnisse vorgeführt, bei denen ein fast blinder Mann sich auf die Technik im Wagen verlässt. Bosch als weltweiter größter Automobilzulieferer könne das Potenzial autonomer Fahrzeuge nicht ignorieren, schlussfolgert Cnet und bietet die Wette an, dass selbstfahrende Autos zumindest in den USA bereits in näherer Zukunft Marktreife erlangen werden.
Da das Auto auf den Seitenflügeln Bosch-Aufkleber trägt und in der Nähe der Bosch-Labors von Palo Alto gesichtet wurde, spricht alles dafür, dass es tatsächlich vom deutschen Traditionskonzern mit Hauptsitz in Gerlingen auf die Piste geschickt wurde. Anfang des Jahres hatte Bosch in einem Video seine Vision und Tests zu selbstfahrenden Autos vorgestellt:
Ein wichtiges Argument für Autos, bei denen die Steuerung vom Computer übernommen wird, sei das Vermeiden von Unfällen, heißt es in dem Clip. Weiter könne die Straßen-Infrastruktur effizienter genutzt werden, wenn Autos dichter beieinander und in Kolonne fahren. Nicht zuletzt bleibe dem Insassen so die Fahrzeit für andere Dinge wie etwa Arbeit.
Während in der Video-Präsentation das Bosch-Testauto aber noch auf einem abgesperrten Gebiet ohne Verkehr seine Runden dreht, scheinen die Ingenieure es jetzt auch unter realen Bedingungen auszuprobieren. Kalifornien hatte solche Experimente vergangenes Jahr offiziell erlaubt. Google hat dazu bereits erstaunliche Ergebnisse vorgeführt, bei denen ein fast blinder Mann sich auf die Technik im Wagen verlässt. Bosch als weltweiter größter Automobilzulieferer könne das Potenzial autonomer Fahrzeuge nicht ignorieren, schlussfolgert Cnet und bietet die Wette an, dass selbstfahrende Autos zumindest in den USA bereits in näherer Zukunft Marktreife erlangen werden.
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