'Don't Fuck With Music':
Initiative pro Abmahnungen
Eine Gruppe mehrere deutscher Musiker will morgen in Berlin gegen illegale Downloads und das so genannte Gesetz gegen die "unseriösen Geschäftspraktiken" (bzw. den derzeit im Bundestag debattierten Entwurf) protestieren.
Wie Heise unter Berufung auf die Facebook-Seite der Initiative schreibt, will die "Don't Fuck With Music" gegen die "Aufweichung des Urheberrechts" demonstrieren. Allerdings geht es bei dem morgen im Bundestag debattierten Gesetzesentwurf nicht um das Urheberrecht direkt, sondern um dessen Folgen bei Verstößen.
Denn Don't Fuck With Music sieht in dem nun zur Debatte stehenden Gesetzesentwurf eine Aufweichung des eigentlichen Urheberrechts. Der Entwurf sieht vor, dass (erste) Abmahnungen bei einfachen und privaten Verstößen gegen das Copyright künftig maximal 1000 Euro betragen dürfen, woraus sich wiederum höchstens 155,30 Euro Anwaltskosten ergeben.
Die auf Facebook veröffentlichten Standpunkte der Musiker-Initiative Don't Fuck With Music
Wie die neue Initiative schreibt, mischen sich "viele unterschiedliche Stimmen aus diversen Lagern äußerst lautstark in der Diskussion" ein, die Betroffenen selbst, also die Urheber, dagegen nur selten. Man meint zudem, dass Musiker, wenn sie sich doch zu Wort melden, "von der 'Netzgemeinde' niedergebrüllt" würden.
Deshalb möchte man sich nun in "die gesellschaftliche und vor allem auch politische Meinungsbildung" einmischen. Ob man sich durch die Haltung pro Abmahnwesen tatsächlich einen Gefallen macht, ist allerdings eher fraglich. Dirk Wilberg, Sprecher der Initiative, fordert aber ein unverändert hartes Vorgehen gegen Filesharer und möchte sich stellvertretend für "Musiker und ihre Partner" dagegen wehren, "vom Gesetzgeber als 'unseriös' bezeichnet" zu werden.
Eine Entschärfung der derzeitigen Abmahnregelungen würde den Urhebern "jede Verteidigungsmöglichkeit" nehmen, weil sie dann "praktisch nicht mehr finanzierbar ist", meint Wilberg. Er fordert zudem, dass Filesharing-Profiteure Musiker und Partner am Gewinn beteiligen sollen. Mitglieder der Inititiative sind laut Heise übrigens u. a. Anette Herrmann, Tobias Siebert, Carol von Rautenkranz, Gregor Schenk und Kai-Uwe Kolkhorst.
Denn Don't Fuck With Music sieht in dem nun zur Debatte stehenden Gesetzesentwurf eine Aufweichung des eigentlichen Urheberrechts. Der Entwurf sieht vor, dass (erste) Abmahnungen bei einfachen und privaten Verstößen gegen das Copyright künftig maximal 1000 Euro betragen dürfen, woraus sich wiederum höchstens 155,30 Euro Anwaltskosten ergeben.
Die auf Facebook veröffentlichten Standpunkte der Musiker-Initiative Don't Fuck With Music
Wie die neue Initiative schreibt, mischen sich "viele unterschiedliche Stimmen aus diversen Lagern äußerst lautstark in der Diskussion" ein, die Betroffenen selbst, also die Urheber, dagegen nur selten. Man meint zudem, dass Musiker, wenn sie sich doch zu Wort melden, "von der 'Netzgemeinde' niedergebrüllt" würden.
Deshalb möchte man sich nun in "die gesellschaftliche und vor allem auch politische Meinungsbildung" einmischen. Ob man sich durch die Haltung pro Abmahnwesen tatsächlich einen Gefallen macht, ist allerdings eher fraglich. Dirk Wilberg, Sprecher der Initiative, fordert aber ein unverändert hartes Vorgehen gegen Filesharer und möchte sich stellvertretend für "Musiker und ihre Partner" dagegen wehren, "vom Gesetzgeber als 'unseriös' bezeichnet" zu werden.
Eine Entschärfung der derzeitigen Abmahnregelungen würde den Urhebern "jede Verteidigungsmöglichkeit" nehmen, weil sie dann "praktisch nicht mehr finanzierbar ist", meint Wilberg. Er fordert zudem, dass Filesharing-Profiteure Musiker und Partner am Gewinn beteiligen sollen. Mitglieder der Inititiative sind laut Heise übrigens u. a. Anette Herrmann, Tobias Siebert, Carol von Rautenkranz, Gregor Schenk und Kai-Uwe Kolkhorst.
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