HBO-Programmchef: Piraterie ist ein "Kompliment"
Die am vergangenen Wochenende ins US-Fernsehen zurückgekehrte Fantasy-Serie "Game of Thrones" hat erwartungsgemäß alle Piraterie-Rekorde gebrochen. Die Verantwortlichen von US-Sender HBO bleiben allerdings gelassen.
Seit vergangenem Sonntag ist die US-Hitserie "Game of Thrones" (GoT) mit der dritten Staffel ins TV zurückgekehrt, die erste Folge wurde laut 'TorrentFreak' mehr als eine Millionen Mal illegal heruntergeladen und das nicht einmal an einem Tag sowie alleine per BitTorrent.
Die Verantwortlichen des US-Abo-Senders HBO gehen damit allerdings überraschend gelassen um. Schon früher gab es ähnliche Wortmeldungen, Ende Februar meinte etwa GoT-Regiesseur David Petrarca, dass Piraterie keine Rolle spiele, da solche Shows auf Basis "kultureller Begeisterung" gedeihen würden.
Eine ähnliche Meinung hat auch ein hochrangiger HBO-Verantwortlicher: Wie 'Entertainment Weekly' berichtet, sagte Michael Lombardo, Programmchef von HBO, dass Piraterie dem Sender nicht schade. "Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber es (Piraterie) ist so etwas wie ein Kompliment", so Lombardo.
"Die Nachfrage ist jedenfalls da. Und die DVD-Verkäufe sind zweifellos nicht negativ dadurch beeinflusst worden", sagte der HBO-Manager. "Piraterie ist etwas, das mit einer immens erfolgreichen TV-Serie auf einem Abo-Sender einfach einhergeht." Laut Lombardo sei Game of Thrones für HBO die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle und das eben trotz der weitverbreiteten illegalen Downloads.
Erstaunlicherweise macht sich der HBO-Mann um einen anderen Aspekt der Piraterie Sorgen, nämlich um den kreativen. So seien die GoT-Macher besonders stolz auf die aufwändige Produktion der Show, illegale Kopien würden aber oft eine schlechte Qualität bieten und dies mache ihm Sorgen.
Er betonte allerdings auch, dass HBO eine "strikte Anti-Piraterie-Politik" verfolge und weiterhin gegen illegale Downloads, insbesondere im gewerblichen Ausmaß, vorgehen werde. Einzelne Nutzer will man aber in Ruhe lassen: "Nein, wir haben keine Game-of-Thrones-Polizei ausgeschickt."
Die Verantwortlichen des US-Abo-Senders HBO gehen damit allerdings überraschend gelassen um. Schon früher gab es ähnliche Wortmeldungen, Ende Februar meinte etwa GoT-Regiesseur David Petrarca, dass Piraterie keine Rolle spiele, da solche Shows auf Basis "kultureller Begeisterung" gedeihen würden.
Eine ähnliche Meinung hat auch ein hochrangiger HBO-Verantwortlicher: Wie 'Entertainment Weekly' berichtet, sagte Michael Lombardo, Programmchef von HBO, dass Piraterie dem Sender nicht schade. "Ich sollte das wahrscheinlich nicht sagen, aber es (Piraterie) ist so etwas wie ein Kompliment", so Lombardo.
"Die Nachfrage ist jedenfalls da. Und die DVD-Verkäufe sind zweifellos nicht negativ dadurch beeinflusst worden", sagte der HBO-Manager. "Piraterie ist etwas, das mit einer immens erfolgreichen TV-Serie auf einem Abo-Sender einfach einhergeht." Laut Lombardo sei Game of Thrones für HBO die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle und das eben trotz der weitverbreiteten illegalen Downloads.
Erstaunlicherweise macht sich der HBO-Mann um einen anderen Aspekt der Piraterie Sorgen, nämlich um den kreativen. So seien die GoT-Macher besonders stolz auf die aufwändige Produktion der Show, illegale Kopien würden aber oft eine schlechte Qualität bieten und dies mache ihm Sorgen.
Er betonte allerdings auch, dass HBO eine "strikte Anti-Piraterie-Politik" verfolge und weiterhin gegen illegale Downloads, insbesondere im gewerblichen Ausmaß, vorgehen werde. Einzelne Nutzer will man aber in Ruhe lassen: "Nein, wir haben keine Game-of-Thrones-Polizei ausgeschickt."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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