Samsung bringt schnelle Flash-Chips mit 128 Gbit

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat mit der Serienproduktion einer neuen Generation von Flash-Speicherchips begonnen, die viel Speicherplatz preiswerter machen sollen und schneller arbeiten.
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Samsung
Die neuen Chips kommen mit einer Speicherkapazität von 128 Gigabit. Auf deren Grundlage will das Unternehmen die Versorgung des Marktes mit Speicherkarten mit einer Kapazität von 128 Gigabyte deutlich ausweiten können.

Für hohe Produktionsmengen und damit sinkenden Preisen pro Stück soll dabei der Umstieg auf eine Bauweise im 10-Nanometer-Bereich beitragen. Diese bringt eine vergleichsweise hohe Speicherdichte aufs Trapez. So wird es möglich, mehr Chips auf gleichem Raum zu verbauen und beispielsweise leichter SSDs zu produzieren, die deutlich über den 512 Gigabyte liegen, die aktuell in vielen Produkten die Höchstgrenze darstellen.

Die einzelnen Chips bringen es dabei auf Datenübertragungsraten von 400 Megabit pro Sekunde. Der übliche Zusammenschluss von acht Speicher-Bausteinen in einer Speicherkarte in Verbindung mit einem passenden Controller dürfte so zu Bandbeiten von rund 400 Megabyte pro Sekunde führen, was entsprechende Produkte auch für sehr hoch auflösende Videos geeignet macht.

Die neuen Flash-Bauseine bedeuten für diese Speichertechnologie einen ordentlichen Schritt nach vorn. Sie werden mit ihrer massenhaften Verfügbarkeit dazu beitragen, dass beispielsweise SSDs mit hohen Speicherkapazitäten weitaus günstiger zu haben sein werden als bisher. Die klassischen Festplatten dürften so in weiteren Anwendungsgebieten eine klare Konkurrenz erhalten.
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