Arbeitsministerin von der Leyen lobt Amazon
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den wegen seiner Arbeitsbedingungen in den letzten Tagen in die Kritik geratenen Online-Handelskonzern Amazon gelobt.
"Ich begrüße, dass Amazon aktiv zur Aufklärung beiträgt und jetzt Betriebsräte fördern will", sagte die Ministerin in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Politische Konsequenzen will die Ministerin aus den Berichten über das Unternehmen allerdings vorerst nicht ziehen.
"Jeder versteht, dass Leiharbeit bei Auftragsspitzen wie vor Weihnachten ihre Berechtigung hat. Aber es muss immer fair und gerecht zugehen. Kontrollen und Sanktionen können nur im Nachhinein helfen, schwarze Schafe von korrekten Firmen zu trennen", sagte die Ministerin.
Sie finde es wichtiger, "dass Unternehmen Verantwortung für die ganze Kette übernehmen und sich nicht hinter Subunternehmen verstecken". Die Ministerin appellierte an die längerfristigen Interessen von Firmen und fügte warnend hinzu: "Preisdrückerei kann Unternehmen einen schweren Imageverlust bescheren und am Ende viel teurer sein."
Der Handelskonzern war kürzlich erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, nachdem eine Reportage der ARD von schlechten Zuständen für Leiharbeiter und Überwachung von Beschäftigten berichtete. Schon seit Jahren gibt es außerdem immer wieder Meldungen darüber, wie das Unternehmen insbesondere vor Weihnachten das Vermittlungssystem der Job-Center ausnutzt, um vorübergehend an billige Arbeitskräfte zu kommen.
Zumindest der ARD-Bericht scheint aber in Teilen überspitzt gewesen zu sein. Das geht zumindest aus einem Beitrag der Lokalzeitung 'Kreisanzeiger' hervor. In dieser meldet sich eine ehemalige Leiharbeiterin zu Wort, die auch in der Reportage vorkam. "Vieles ist zwar wahr, aber Vieles ist auch sehr verdreht dargestellt", erklärte sie dort. Offenbar, so vermutet sie, war es von Anfang an das Ziel, einen negativen Bericht zu machen und entsprechend wurden die Tatsachen ausgewählt oder verkürzt dargestellt.
"Jeder versteht, dass Leiharbeit bei Auftragsspitzen wie vor Weihnachten ihre Berechtigung hat. Aber es muss immer fair und gerecht zugehen. Kontrollen und Sanktionen können nur im Nachhinein helfen, schwarze Schafe von korrekten Firmen zu trennen", sagte die Ministerin.
Sie finde es wichtiger, "dass Unternehmen Verantwortung für die ganze Kette übernehmen und sich nicht hinter Subunternehmen verstecken". Die Ministerin appellierte an die längerfristigen Interessen von Firmen und fügte warnend hinzu: "Preisdrückerei kann Unternehmen einen schweren Imageverlust bescheren und am Ende viel teurer sein."
Der Handelskonzern war kürzlich erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, nachdem eine Reportage der ARD von schlechten Zuständen für Leiharbeiter und Überwachung von Beschäftigten berichtete. Schon seit Jahren gibt es außerdem immer wieder Meldungen darüber, wie das Unternehmen insbesondere vor Weihnachten das Vermittlungssystem der Job-Center ausnutzt, um vorübergehend an billige Arbeitskräfte zu kommen.
Zumindest der ARD-Bericht scheint aber in Teilen überspitzt gewesen zu sein. Das geht zumindest aus einem Beitrag der Lokalzeitung 'Kreisanzeiger' hervor. In dieser meldet sich eine ehemalige Leiharbeiterin zu Wort, die auch in der Reportage vorkam. "Vieles ist zwar wahr, aber Vieles ist auch sehr verdreht dargestellt", erklärte sie dort. Offenbar, so vermutet sie, war es von Anfang an das Ziel, einen negativen Bericht zu machen und entsprechend wurden die Tatsachen ausgewählt oder verkürzt dargestellt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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