Amazon-Marketplace wird von Betrügern geflutet
Bei der Nutzung von Amazons Marketplace, über den auch Drittanbieter ihre Waren auf der Handelsplattform präsentieren können, ist nach Angaben von Verbraucherschützern derzeit Vorsicht angesagt.
Neu registrierte Verkäufer sollen immer wieder in Wellen erscheinen und aktuelle Technik-Produkte wie 3D-Fernseher und Digitalkameras zu günstigen Preisen anbieten. Angelockt von den vermeintlichen Schnäppchen sollten Nutzer darauf achten, sich nicht von der Amazon-Plattform weglocken zu lassen, da diese im Zweifelsfall gute Schutzmechanismen bietet, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit.
"Was sich derzeit auf dem Marketplace von Amazon abspielt, sieht aus wie ein strategisch geplanter Dauerangriff von Trickbetrügern", teilte die Verbraucherzentrale mit. Dort wo auch Firmen und Privatleute ihre Neu- und Gebrauchtwaren anbieten, tauchen wellenartig Neuverkäufer mit top-aktuellen Geräten zu Spottpreisen auf. Von Apple bis Zeiss, von der Digitalkamera bis zum LED-TV reicht das Lock-Angebot.
Die Verkäufer wählen als Namen meist ihre Email-Adresse. Wer die vermeintlichen Super-Schnäppchen ordert, darf allerdings nicht mit der Auslieferung rechnen. Denn immer wieder stoppt Amazon die Kaufabwicklung. Etwa mit der wenig aussagekräftigen Begründung: "Ein kleines Problem mit Ihrer Bestellung" sei aufgetreten.
Enttäuschte Kunden, die sich daraufhin direkt per Email bei einem der Verkäufer melden, bekommen die Aufforderung: "Senden Sie mir Ihren vollständigen Namen und Lieferadresse." Das sollten sie tunlichst lassen, empfiehlt man seitens Amazons. Denn nur bei Transaktionen, die komplett über den Marketplace laufen, seien Kunden vor unseriösen Deals mit einer Geld-zurück-Garantie geschützt.
Seinen Marketplace selbst kann der Branchenprimus offensichtlich nicht nachhaltig gegen die dubiosen Verkaufs-Attacken sichern. Schon im Dezember hatte die Verbraucherzentrale Amazon auf das merkwürdige Treiben aufmerksam gemacht. "Wir haben zum genannten Verkäufer bereits Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass es zu keinen weiteren Unregelmäßigkeiten kommt", lautete die Reaktion des Unternehmens
Doch die Masche läuft immer weiter. Bei Stichproben mit Suchanfragen zu TV-Geräten fanden die Tester der Verbraucherzentrale aktuell auf den von Amazon angezeigten Ergebnisseiten dutzende Treffer mit eindeutigen Hinweisen. Testkäufe bei den Verdächtigen wurden stets annulliert. Für den Handelskonzern ist das weit mehr als nur ein Ärgernis. Denn, so Amazon, "eine sichere Einkaufsumgebung hat für uns oberste Priorität".
"Was sich derzeit auf dem Marketplace von Amazon abspielt, sieht aus wie ein strategisch geplanter Dauerangriff von Trickbetrügern", teilte die Verbraucherzentrale mit. Dort wo auch Firmen und Privatleute ihre Neu- und Gebrauchtwaren anbieten, tauchen wellenartig Neuverkäufer mit top-aktuellen Geräten zu Spottpreisen auf. Von Apple bis Zeiss, von der Digitalkamera bis zum LED-TV reicht das Lock-Angebot.
Die Verkäufer wählen als Namen meist ihre Email-Adresse. Wer die vermeintlichen Super-Schnäppchen ordert, darf allerdings nicht mit der Auslieferung rechnen. Denn immer wieder stoppt Amazon die Kaufabwicklung. Etwa mit der wenig aussagekräftigen Begründung: "Ein kleines Problem mit Ihrer Bestellung" sei aufgetreten.
Enttäuschte Kunden, die sich daraufhin direkt per Email bei einem der Verkäufer melden, bekommen die Aufforderung: "Senden Sie mir Ihren vollständigen Namen und Lieferadresse." Das sollten sie tunlichst lassen, empfiehlt man seitens Amazons. Denn nur bei Transaktionen, die komplett über den Marketplace laufen, seien Kunden vor unseriösen Deals mit einer Geld-zurück-Garantie geschützt.
Seinen Marketplace selbst kann der Branchenprimus offensichtlich nicht nachhaltig gegen die dubiosen Verkaufs-Attacken sichern. Schon im Dezember hatte die Verbraucherzentrale Amazon auf das merkwürdige Treiben aufmerksam gemacht. "Wir haben zum genannten Verkäufer bereits Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass es zu keinen weiteren Unregelmäßigkeiten kommt", lautete die Reaktion des Unternehmens
Doch die Masche läuft immer weiter. Bei Stichproben mit Suchanfragen zu TV-Geräten fanden die Tester der Verbraucherzentrale aktuell auf den von Amazon angezeigten Ergebnisseiten dutzende Treffer mit eindeutigen Hinweisen. Testkäufe bei den Verdächtigen wurden stets annulliert. Für den Handelskonzern ist das weit mehr als nur ein Ärgernis. Denn, so Amazon, "eine sichere Einkaufsumgebung hat für uns oberste Priorität".
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Christian Kahle
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