Österreich: Razzien bei Media Markt und Saturn
Aufgrund des Verdachts auf illegale Preisabsprachen haben die österreichischen Wettbewerbshüter Geschäftsräume der Handelskette Media Markt bzw. Saturn durchsucht. Ebenfalls im Mittelpunkt der Untersuchungen steht der Elektronikkonzern Philips.
Wie die Tageszeitung 'Die Presse' berichtet, ermittelt derzeit die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde gegen die zum Metro-Konzern gehörenden Elektronik-Händler Media Markt und Saturn. Diesen wird vorgeworfen mit Philips illegale vertikale Preisabsprachen getroffen zu haben, weshalb die Behörde Mitte Januar mehrere Razzien durchgeführt hat. Die Geschäftsführung der Elektrohandelskette bestätigte die Durchsuchungen mittlerweile auch.
Die Angelegenheit hat bereits im September des Vorjahres begonnen: Damals hatten sich mehrere Online-Händler beschwert, dass sie nach dem Freischalten von besonders verbilligten Angeboten Probleme mit ihren Lieferanten bekommen hätten. Die österreichischen Wettbewerbshüter gingen dem nach und ordneten bei Philips Hausdurchsuchungen an.
Konkrete Details sind nicht bekannt, die Presse schreibt aber, dass die erste Razzia offenbar den Verdacht bestätigt habe, weshalb die Ermittlungen nun in Richtung Media Markt/Saturn ausgeweitet worden sind. Bei den angeblichen Preisabsprachen soll es sich sowohl um Elektronikprodukte als auch die so genannte Weiße Ware (also Haushaltsgeräte) gehandelt haben.
Die Geschäftsleitung der österreichischen Filialen von Media Markt und Saturn bestätigte (wie erwähnt) die Untersuchungen und betonte, dass man die Ermittlungen betreffend "umfassend und mit voller Kooperationsbereitschaft zur Verfügung" stehe. Öffentlich wollte man aber auch nicht ins Detail gehen und verwies auf das laufende Verfahren.
"Die Presse" weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Stellung von Media Markt und Saturn in Österreich: Die beiden Märkte hätten mit einem Marktanteil von 35 Prozent eine Stellung, die an ein Monopol grenzt. Online-Händler hätten zwar für "frischen Wind" gesorgt, diese seien aber auch von den etablierten Märkten "ausgebremst" worden.
Die Angelegenheit hat bereits im September des Vorjahres begonnen: Damals hatten sich mehrere Online-Händler beschwert, dass sie nach dem Freischalten von besonders verbilligten Angeboten Probleme mit ihren Lieferanten bekommen hätten. Die österreichischen Wettbewerbshüter gingen dem nach und ordneten bei Philips Hausdurchsuchungen an.
Konkrete Details sind nicht bekannt, die Presse schreibt aber, dass die erste Razzia offenbar den Verdacht bestätigt habe, weshalb die Ermittlungen nun in Richtung Media Markt/Saturn ausgeweitet worden sind. Bei den angeblichen Preisabsprachen soll es sich sowohl um Elektronikprodukte als auch die so genannte Weiße Ware (also Haushaltsgeräte) gehandelt haben.
Die Geschäftsleitung der österreichischen Filialen von Media Markt und Saturn bestätigte (wie erwähnt) die Untersuchungen und betonte, dass man die Ermittlungen betreffend "umfassend und mit voller Kooperationsbereitschaft zur Verfügung" stehe. Öffentlich wollte man aber auch nicht ins Detail gehen und verwies auf das laufende Verfahren.
"Die Presse" weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Stellung von Media Markt und Saturn in Österreich: Die beiden Märkte hätten mit einem Marktanteil von 35 Prozent eine Stellung, die an ein Monopol grenzt. Online-Händler hätten zwar für "frischen Wind" gesorgt, diese seien aber auch von den etablierten Märkten "ausgebremst" worden.
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