Media Markt & Saturn:
Online-Geschäft hebt nicht ab
Die Elektronikkette Media-Saturn kommt trotz intensiver Bemühungen beim Aufbau ihres Online-Geschäfts nur schwer voran. Die starke Markenpräsenz im stationären Handel genügt offenbar nicht, um sich im Internet gegen die dort bereits etablierten Konkurrenten behaupten zu können.
In den letzten drei Monaten verzeichnete die Metro-Tochter in ihrem Online-Segment lediglich einen Umsatz von 157 Millionen Euro. Das sind sogar rund 3,4 Prozent weniger als im vorhergehenden Jahresviertel. Im Jahresvergleich liegt der Umsatz inzwischen zwar deutlich höher, allerdings ist hier ein Vergleich schwierig, da die Online-Shops von Media Markt und Saturn erst jetzt aktiv sind und in der Zwischenzeit außerdem der Online-Händler Redcoon übernommen wurde.
Letzterer trägt aktuell noch den höchsten Umsatz zum gesamten Online-Geschäft bei - wenn auch mit sinkender Tendenz. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Zahl der Besucher der Online-Shops von Media Markt und Saturn zurückgeht und der Anteil von Käufern unter den Besuchern nicht steigt. Das führte letztlich dazu, dass der Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtumsatz von Media-Saturn bei etwa 3,4 Prozent stagniert.
Insgesamt konnte Media-Saturn - eine Tochter des Handelskonzerns Metro - ihre Einnahmen nach eigenen Angaben allerdings ausbauen. 4,5 Milliarden Euro setzte das Unternehmen im letzten Quartal um, das sind 4,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr um diese Zeit. Insbesondere in Deutschland konnte das Unternehmen zulegen. Hier verzeichnete man ein Umsatzwachstum um 11,4 Prozent. Schwieriger sieht es hingegen bei den Ablegern in Südeuropa aus, wo die Finanzkrise die Kaufkraft der Bevölkerung massiv nach unten drückte.
Insbesondere von der Fußball-Europameisterschaft konnte Media-Saturn hierzulande profitieren. Diese brachte deutlich mehr Kunden dazu, sich einen neuen, großformatigen Flachbild-Fernseher zuzulegen.
Letzterer trägt aktuell noch den höchsten Umsatz zum gesamten Online-Geschäft bei - wenn auch mit sinkender Tendenz. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Zahl der Besucher der Online-Shops von Media Markt und Saturn zurückgeht und der Anteil von Käufern unter den Besuchern nicht steigt. Das führte letztlich dazu, dass der Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtumsatz von Media-Saturn bei etwa 3,4 Prozent stagniert.
Insgesamt konnte Media-Saturn - eine Tochter des Handelskonzerns Metro - ihre Einnahmen nach eigenen Angaben allerdings ausbauen. 4,5 Milliarden Euro setzte das Unternehmen im letzten Quartal um, das sind 4,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr um diese Zeit. Insbesondere in Deutschland konnte das Unternehmen zulegen. Hier verzeichnete man ein Umsatzwachstum um 11,4 Prozent. Schwieriger sieht es hingegen bei den Ablegern in Südeuropa aus, wo die Finanzkrise die Kaufkraft der Bevölkerung massiv nach unten drückte.
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Redakteur bei WinFuture
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