Malware: Microsoft reagiert auf 'AV-Test'-Ergebnisse
Die gestern veröffentlichte und von "AV-Test" durchgeführte Sicherheitsüberprüfung aktueller Antiviren-Programmen hat für Microsoft kein gutes Ergebnis gebracht, da Security Essentials durchgefallen ist. Microsoft erläutert nun das schlechte Abschneiden.
Microsoft kann mit dem (erneut) schlechten Abschneiden von Security Essentials natürlich nicht zufrieden sein. In einem 'Blog-Beitrag auf TechNet' erklärt das Redmonder Unternehmen nun, warum man bei "AV-Test" so schlecht platziert ist.
Vereinfacht gesagt meint Microsoft, dass Malware nicht gleich Malware ist: So hätten eigene Untersuchungen der Testergebnisse gezeigt, dass gerade einmal 0.0033 Prozent der Nutzer von Security Essentials von Malware betroffen waren, die beim Test nicht erkannt worden ist. Außerdem schreibt man, dass 94 Prozent der Malware-Samples, die nicht entdeckt worden sind, die Nutzer gar nicht betreffen.
Siehe auch: AV-Test - MS Security Essentials fällt erneut durch
Indirekt unterstellt man "AV-Test" dadurch, dass die Methodik der Untersuchungen nicht zeitgemäß sei: "Die Anti-Malware-Welt ist voller Herausforderungen", schreibt Joe Blackbird, Program Manager im Microsoft Malware Protection Center. Das gelte sowohl für die Hersteller von Software, aber auch für jene, die die Effektivität solcher Programme testen.
Bei Microsoft, erläutert Blackbird, habe man sich entscheiden, Schadsoftware zu priorisieren, Faktoren sind hierbei unter anderem Verbreitung und Folgen für den Nutzer. Anders gesagt: Was kaum jemanden betrifft und auch keinen großen Schaden anrichtet, dem könne man (vorerst) eine geringere Priorität zuteilen. Laut Blackbird arbeite man aber bei Microsoft auch daran, die 0,0033 Prozent zu eliminieren.
Andreas Marx, Chef von AV-Test, erklärte gegenüber 'Cnet', dass derartige Untersuchungen tatsächlich schwierig seien und man "unterschiedliche Ergebnisse" erhalte, "abhängig davon, was man zählt." Allerdings kämen alle zwei Sekunden drei neue Malware-Samples auf, man könne sich nicht alle einzeln ansehen und konzentriere sich deshalb auf "einzigartige Familien". Daraus wählt man dann einzelne Vertreter, deren Auswirkungen tatsächlich begrenzt sein können, wie Marx zugibt. Das bedeute aber nicht, dass die Folgen der gesamten Malware-Familie ebenfalls gering seien und vernachlässigt werden können.
Vereinfacht gesagt meint Microsoft, dass Malware nicht gleich Malware ist: So hätten eigene Untersuchungen der Testergebnisse gezeigt, dass gerade einmal 0.0033 Prozent der Nutzer von Security Essentials von Malware betroffen waren, die beim Test nicht erkannt worden ist. Außerdem schreibt man, dass 94 Prozent der Malware-Samples, die nicht entdeckt worden sind, die Nutzer gar nicht betreffen.
Siehe auch: AV-Test - MS Security Essentials fällt erneut durch
Indirekt unterstellt man "AV-Test" dadurch, dass die Methodik der Untersuchungen nicht zeitgemäß sei: "Die Anti-Malware-Welt ist voller Herausforderungen", schreibt Joe Blackbird, Program Manager im Microsoft Malware Protection Center. Das gelte sowohl für die Hersteller von Software, aber auch für jene, die die Effektivität solcher Programme testen.
Bei Microsoft, erläutert Blackbird, habe man sich entscheiden, Schadsoftware zu priorisieren, Faktoren sind hierbei unter anderem Verbreitung und Folgen für den Nutzer. Anders gesagt: Was kaum jemanden betrifft und auch keinen großen Schaden anrichtet, dem könne man (vorerst) eine geringere Priorität zuteilen. Laut Blackbird arbeite man aber bei Microsoft auch daran, die 0,0033 Prozent zu eliminieren.
Andreas Marx, Chef von AV-Test, erklärte gegenüber 'Cnet', dass derartige Untersuchungen tatsächlich schwierig seien und man "unterschiedliche Ergebnisse" erhalte, "abhängig davon, was man zählt." Allerdings kämen alle zwei Sekunden drei neue Malware-Samples auf, man könne sich nicht alle einzeln ansehen und konzentriere sich deshalb auf "einzigartige Familien". Daraus wählt man dann einzelne Vertreter, deren Auswirkungen tatsächlich begrenzt sein können, wie Marx zugibt. Das bedeute aber nicht, dass die Folgen der gesamten Malware-Familie ebenfalls gering seien und vernachlässigt werden können.
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