Android-Malware nutzt Handy für SMS-Spammer
Ein neu entdeckter Botnetz-Agent namens "SpamSoldier" missbraucht Android-Smartphones zum Versand von SMS-Spam. Je nach Tarif kann dies für den jeweiligen Besitzer des Mobiltelefons teuer werden.
Entdeckt wurde der Schädling vom Security-Unternehmen Lookout und einem seiner Mobilfunkpartner. Die Verbreitung von SpamSoldier ist nach dessen Angaben bisher auf die USA begrenzt und die Anzahl der Infektionen noch gering. Jedoch kann selbst eine einzelne, unerkannte Infektion den Versand von tausenden Spam-SMS nach sich ziehen.
SpamSoldier verbreitet sich selbst ebenfalls mit einer SMS, die dem Nutzer kostenlose Versionen beliebter Spiele wie Need for Speed oder Angry Birds Space anbietet. Sobald der Anwender auf den entsprechenden Link klickt, lädt er die angebliche Installations-App für das Spiel herunter. Installiert er diese App dann, aktiviert er tatsächlich den SMS-Trojaner.
Anschließend verbirgt SpamSoldier sein Icon und installiert unter Umständen auch tatsächlich eine kostenlose Version des beworbenen Spiels. Parallel dazu verbindet sich die App mit dem Kommando-Server des Botnetzes und empfängt den Inhalt der Spam-Nachricht und eine Liste mit 100 Telefonnummern, die den Spam erhalten sollen. Ist diese Liste abgearbeitet, lädt er eine neue herunter.
SpamSoldier manipuliert die Einstellungen auf dem Telefon zudem so, dass ausgehende Nachrichten verborgen werden. Auch eingehende SMS werden versucht abzufangen, damit der Nutzer über Reaktionen der Empfänger nicht auf die Infektion aufmerksam wird.
Die Malware kann nicht nur für die Smartphone-Besitzer teuer werden. Sollten sich mehrere infizierte Telefone in der gleichen Region aufhalten, kann das Aufkommen beim SMS-Versand auch so weit steigen, dass die Leistung des jeweiligen Netzknotens beeinträchtigt wird. Konkret könnte so beispielsweise der SMS-Versand für andere User verlangsamt oder auch die gesamte Funktion der jeweiligen Funkzelle beeinträchtigt werden.
SpamSoldier verbreitet sich selbst ebenfalls mit einer SMS, die dem Nutzer kostenlose Versionen beliebter Spiele wie Need for Speed oder Angry Birds Space anbietet. Sobald der Anwender auf den entsprechenden Link klickt, lädt er die angebliche Installations-App für das Spiel herunter. Installiert er diese App dann, aktiviert er tatsächlich den SMS-Trojaner.
Anschließend verbirgt SpamSoldier sein Icon und installiert unter Umständen auch tatsächlich eine kostenlose Version des beworbenen Spiels. Parallel dazu verbindet sich die App mit dem Kommando-Server des Botnetzes und empfängt den Inhalt der Spam-Nachricht und eine Liste mit 100 Telefonnummern, die den Spam erhalten sollen. Ist diese Liste abgearbeitet, lädt er eine neue herunter.
SpamSoldier manipuliert die Einstellungen auf dem Telefon zudem so, dass ausgehende Nachrichten verborgen werden. Auch eingehende SMS werden versucht abzufangen, damit der Nutzer über Reaktionen der Empfänger nicht auf die Infektion aufmerksam wird.
Die Malware kann nicht nur für die Smartphone-Besitzer teuer werden. Sollten sich mehrere infizierte Telefone in der gleichen Region aufhalten, kann das Aufkommen beim SMS-Versand auch so weit steigen, dass die Leistung des jeweiligen Netzknotens beeinträchtigt wird. Konkret könnte so beispielsweise der SMS-Versand für andere User verlangsamt oder auch die gesamte Funktion der jeweiligen Funkzelle beeinträchtigt werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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