Intel arbeitet an 48-Core-CPU für Smartphones
Beim Chiphersteller Intel will man in Sachen Prozessor-Entwicklung für mobile Endgeräte den Multicore-Ansatz konsequent weiterverfolgen und arbeitet inzwischen an entsprechenden Chips mit 48 Kernen.
Bis diese allerdings auf den Markt kommen können, wird noch einige Zeit vergehen. Fünf bis zehn Jahre wird es wohl noch dauern, bis solche Prozessoren zur Verfügung stehen. Die Chips sollen dann aber Anwendungen auf den mobilen Geräten ermöglichen, die heute noch nicht einmal im Ansatz denkbar sind.
Laut einem Bericht der 'ComputerWorld' erklärte der Intel-Forscher Enric Herrero, dass man in den Intel Labs im spanischen Barcelona nach Wegen sucht, die Nutzung und das Management einer steigenden Anzahl von Kernen auch in mobilen Systemen zu ermöglichen. Heute liegt die Zahl in der Regel bei zwei bis vier, hinzu kommen noch einmal die angeschlossenen Grafikeinheiten.
Prozessoren mit bis zu 48 Kernen sollen aber neue Anwendungen erlauben. "Typischerweise arbeitet ein Prozessor mit einem Kern die Anweisungen nacheinander ab", erklärte Herrero. "Mit vielen Kernen kann die Arbeit unter ihnen aufgeteilt werden." So könnten beispielsweise Berechnungen für das Verschlüsseln einer E-Mail im Hintergrund ablaufen, ohne, dass andere Tätigkeiten, mit denen der Nutzer inzwischen beschäftigt ist, eingeschränkt werden. Auch die Video-Wiedergabe würde sich verbessern, wenn kommende Frames bereits auf weiteren Kernen decodiert werden.
Weiterhin könnte der Energieverbrauch optimiert werden. Statt einen Kern auf hoher Leistung mit entsprechend hohem Strombedarf zu fahren, könnten mehrere Cores auf sehr niedrigem Niveau an einer Aufgabe arbeiten und bei geringerem Energieaufwand nicht weniger Leistung zustande bringen.
Insbesondere in der Interaktion mit dem Anwender sollen entsprechend ausgestattete Endgeräte deutliche Fortschritte zeigen. Der Nutzer müsste sich dann nämlich weniger auf die Abläufe des Systems einstellen, sondern dieses könnte eher auf dessen wechselnde Bedürfnisse eingehen, hieß es.
Laut einem Bericht der 'ComputerWorld' erklärte der Intel-Forscher Enric Herrero, dass man in den Intel Labs im spanischen Barcelona nach Wegen sucht, die Nutzung und das Management einer steigenden Anzahl von Kernen auch in mobilen Systemen zu ermöglichen. Heute liegt die Zahl in der Regel bei zwei bis vier, hinzu kommen noch einmal die angeschlossenen Grafikeinheiten.
Prozessoren mit bis zu 48 Kernen sollen aber neue Anwendungen erlauben. "Typischerweise arbeitet ein Prozessor mit einem Kern die Anweisungen nacheinander ab", erklärte Herrero. "Mit vielen Kernen kann die Arbeit unter ihnen aufgeteilt werden." So könnten beispielsweise Berechnungen für das Verschlüsseln einer E-Mail im Hintergrund ablaufen, ohne, dass andere Tätigkeiten, mit denen der Nutzer inzwischen beschäftigt ist, eingeschränkt werden. Auch die Video-Wiedergabe würde sich verbessern, wenn kommende Frames bereits auf weiteren Kernen decodiert werden.
Weiterhin könnte der Energieverbrauch optimiert werden. Statt einen Kern auf hoher Leistung mit entsprechend hohem Strombedarf zu fahren, könnten mehrere Cores auf sehr niedrigem Niveau an einer Aufgabe arbeiten und bei geringerem Energieaufwand nicht weniger Leistung zustande bringen.
Insbesondere in der Interaktion mit dem Anwender sollen entsprechend ausgestattete Endgeräte deutliche Fortschritte zeigen. Der Nutzer müsste sich dann nämlich weniger auf die Abläufe des Systems einstellen, sondern dieses könnte eher auf dessen wechselnde Bedürfnisse eingehen, hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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