Intel könnte Smartphone-Experimente bald aufgeben
Der weltweit größte Chiphersteller soll kurz davor stehen, seine Bemühungen, im Smartphone-Markt Fuß zu fassen, aufzugeben. Immerhin geht es seit Jahren quasi so gut wie kein Stück voran.
Traditionell stellten klassische Computer das Kerngeschäft für Intel dar. Vor einigen Jahren begann allerdings der große Boom von Smartphones, dem sich bald schon die Tablets anschlossen. Die Verkaufszahlen von PCs und Notebooks fingen erstmals seit den 1980er Jahren an, zurückzugehen. Um die Wachstumsbereiche nicht dem erstarkenden Konkurrenten ARM und seinen Partnern zu überlassen, versuchte Intel schließlich selbst, mit seinen Prozessoren im Mobile-Bereich Fuß zu fassen.
Die Ergebnisse blieben bis jetzt aber mager. Intern soll es nun Überlegungen geben, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiter viel Geld in entsprechende Projekte zu stecken, wenn es letztlich kaum einen Gerätehersteller gibt, der ernsthaft eine zweite Plattform neben ARM in seinen Smartphones erwägen würde, berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes.
Zumindest dieses Jahr will man wohl noch abwarten. Denn gerade steckt man mitten in einer Kooperation mit Asus, dessen ZenFone-Serie demnächst in den Handel kommen soll. Die Smartphones mit Intel-Prozessor laufen mit Android und sollen besonders preisgünstig zu haben sein. Weitere Modelle sollen später folgen und Intel wird auf dem Mobile World Congress (MWC), der im Februar in Barcelona stattfindet, eine neue Prozessorgeneration für Mobilgeräte vorstellen.
Wenn aber auch diese erneuten Anläufe bis zum Jahresende nicht in halbwegs signifikanten Absatzzahlen münden, wird man weitere Experimente in dem Bereich, die immerhin mit nicht gerade geringen Investitionen verbunden sind, deutlich in Frage stellen. Bereits im kommenden Jahr könnte Intel sich dann aus dem Segment verabschieden und würde damit ARM das Feld überlassen, hieß es.
Die Ergebnisse blieben bis jetzt aber mager. Intern soll es nun Überlegungen geben, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiter viel Geld in entsprechende Projekte zu stecken, wenn es letztlich kaum einen Gerätehersteller gibt, der ernsthaft eine zweite Plattform neben ARM in seinen Smartphones erwägen würde, berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes.
Zumindest dieses Jahr will man wohl noch abwarten. Denn gerade steckt man mitten in einer Kooperation mit Asus, dessen ZenFone-Serie demnächst in den Handel kommen soll. Die Smartphones mit Intel-Prozessor laufen mit Android und sollen besonders preisgünstig zu haben sein. Weitere Modelle sollen später folgen und Intel wird auf dem Mobile World Congress (MWC), der im Februar in Barcelona stattfindet, eine neue Prozessorgeneration für Mobilgeräte vorstellen.
Wenn aber auch diese erneuten Anläufe bis zum Jahresende nicht in halbwegs signifikanten Absatzzahlen münden, wird man weitere Experimente in dem Bereich, die immerhin mit nicht gerade geringen Investitionen verbunden sind, deutlich in Frage stellen. Bereits im kommenden Jahr könnte Intel sich dann aus dem Segment verabschieden und würde damit ARM das Feld überlassen, hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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