Macs: Apple soll Wechsel von Intel auf ARM planen
Der kalifornische Hersteller Apple soll derzeit erwägen, künftig auf Intel-Prozessoren in seinen Desktop-Geräten und Notebooks zu verzichten. Stattdessen will man auf ähnliche CPUs setzen wie sie in iPads und iPhones stecken.
Laut einem Bericht des Wirtschaftsmediums 'Bloomberg' ist man bei Apple offenbar davon überzeugt, dass jene Prozessoren, die in mobilen Geräten stecken, demnächst leistungsfähig genug sind, um auch in "großen" Computern eingesetzt zu werden. Bloomberg beruft sich hierbei auf Informationen, die man aus gleich drei "mit der Angelegenheit vertrauten Quellen" erfahren haben will.
Allerdings wird betont, dass es unwahrscheinlich sei, dass dieser Schritt in den nächsten paar Jahren tatsächlich vollzogen wird. Mittelfristig will man bei Apple aber offenbar auf Intel-basierte Chips verzichten. Hintergrund dafür ist dem Bericht zufolge der Plan, die Entwicklung für alle Plattformen zu vereinheitlichen.
Eine Vereinheitlichung der den Geräten zugrundeliegenden Chiparchitektur soll es den Entwicklern erleichtern, Software für unterschiedliche Plattformen bzw. Geräte-Klassen zu schreiben, was eben leichter fiele, wenn sie alle die gleiche technische Grundlage hätten. Ein Vorbild ist hier demnach ausgerechnet Microsoft und deren jüngst vollzogene Anpassung der Nutzererlebnisse der Oberfläche sowie Funktionalität der Windows-Plattformen, also Desktop, Tablet und Smartphone.
Ein mögliches Szenario ist laut Bloomberg, dass sich Apple in Asien nach einem Halbleiter-Hersteller umsieht und diesen mit dem Bau eines auf ARM-Architektur basierenden Prozessors beauftragt.
Apple will zudem auch immer dünnere Geräte ermöglichen, dem soll Intel im Weg stehen, da man in Cupertino angeblich der Ansicht ist, dass es dem Chiphersteller nicht so bald gelingen wird, weniger Strom-hungrige Chips zu entwickeln. Die sind aber eben Voraussetzung für möglichst flache Hardware, da weniger Strom auch weniger Wärmeentwicklung bedeutet.
Allerdings wird betont, dass es unwahrscheinlich sei, dass dieser Schritt in den nächsten paar Jahren tatsächlich vollzogen wird. Mittelfristig will man bei Apple aber offenbar auf Intel-basierte Chips verzichten. Hintergrund dafür ist dem Bericht zufolge der Plan, die Entwicklung für alle Plattformen zu vereinheitlichen.
Eine Vereinheitlichung der den Geräten zugrundeliegenden Chiparchitektur soll es den Entwicklern erleichtern, Software für unterschiedliche Plattformen bzw. Geräte-Klassen zu schreiben, was eben leichter fiele, wenn sie alle die gleiche technische Grundlage hätten. Ein Vorbild ist hier demnach ausgerechnet Microsoft und deren jüngst vollzogene Anpassung der Nutzererlebnisse der Oberfläche sowie Funktionalität der Windows-Plattformen, also Desktop, Tablet und Smartphone.
Ein mögliches Szenario ist laut Bloomberg, dass sich Apple in Asien nach einem Halbleiter-Hersteller umsieht und diesen mit dem Bau eines auf ARM-Architektur basierenden Prozessors beauftragt.
Apple will zudem auch immer dünnere Geräte ermöglichen, dem soll Intel im Weg stehen, da man in Cupertino angeblich der Ansicht ist, dass es dem Chiphersteller nicht so bald gelingen wird, weniger Strom-hungrige Chips zu entwickeln. Die sind aber eben Voraussetzung für möglichst flache Hardware, da weniger Strom auch weniger Wärmeentwicklung bedeutet.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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