AMD will Java mit Grafikkernen beschleunigen
Der Chiphersteller AMD will die Ausführung von Java-Programmen auf beschleunigen, indem unter anderem auch die Performance von Grafikprozessoren mit ins Rennen geschickt wird. Das kündigte das Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz JavaOne 2012 an.
Um in dem Bereich voranzukommen, werde man zukünftig mit dem Software-Konzern Oracle zusammenarbeiten, unter dessen Dach Java entwickelt wird, erklärte Phil Rogers, Leiter der Heterogenous System Architecture (HSA)-Sparte bei AMD. Aber auch andere Mitglieder der OpenJDK-Community sollen an der entsprechenden Weiterentwicklung der Plattform beteiligt werden, berichtet die 'EETimes'.
Im Rahmen des "Project Sumatra" soll die Java-Umgebung so erweitert werden, dass sie mit heterogenen Computing-Plattformen zusammenarbeiten kann. Das soll insbesondere die Performance auf Servern und in Cloud-Systemen steigern. Allerdings ist auch damit zu rechnen, dass entsprechende Technologien auch in die Fassungen für PCs und Notebooks durchsickern und hier für ein flüssigeres Arbeiten mit Java-Anwendungen sorgen.
Wie Rogers ausführte, sei es Ziel des Projektes, sowohl die Java Virtual Machine, die Programmiersprache selbst und auch die APIs für eine Zusammenarbeit mit Grafikprozessoren fit zu machen. Insbesondere diskrete GPUs, die mit CPUs in einem Chip zusammengeschlossen sind, sollen hier zusätzliche Rechenleistung beisteuern.
Project Sumatra wird dabei alle Open Source-Projekt geführt, das eng an die Aparapi-API für parallele Datenverarbeitung und den Rootbeer-Compiler angelehnt ist. Allerdings soll nicht nur Java selbst besser auf heterogene Umgebunden abgestimmt werden, sondern auch andere JVM-basierte Sprachen wie Scala, JRuby and Jython.
Damit wird nun auch in der Java-Community ein Trend aufgegriffen, der in den letzten Jahren immer stärker in Fahrt kam: Grafikprozessoren sind für viele Berechnungen gut geeignet und können hier oft mehr Leistung bringen als herkömmliche CPUs, weshalb ihr Einsatzgebiet immer stärker ausgeweitet wird.
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Project Sumatra wird dabei alle Open Source-Projekt geführt, das eng an die Aparapi-API für parallele Datenverarbeitung und den Rootbeer-Compiler angelehnt ist. Allerdings soll nicht nur Java selbst besser auf heterogene Umgebunden abgestimmt werden, sondern auch andere JVM-basierte Sprachen wie Scala, JRuby and Jython.
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