Kalifornien erlaubt offiziell automatisierte Fahrzeuge
Jerry Brown, der Gouverneur von Kalifornien, hat in der Nacht auf heute das Gesetz mit der Kennzeichnung SB 1298 unterzeichnet. Dieses macht den Weg für fahrerlose Autos frei, Triebfeder dieser Entwicklung ist der Suchmaschinenriese Google.
Seit einer ganzen Weile entwickelt Google ein Fahrzeug, das sich ganz ohne menschliches Zutun auf den Straßen zurechtfindet: Das funktioniert dank Kameras, Messgeräten und Sensoren, Google testet dieses Fahrzeug-System seit 2010 auch schon im kalifornischen Straßenverkehr.
Bei allen diesen Testfahrten sitzt allerdings ein speziell ausgebildeter Fahrer "hinter" dem Steuer und kann im Notfall die Kontrolle über das "Roboter-Auto" übernehmen. Das ist in der Entwicklung natürlich verständlich, irgendwann einmal soll das System aber auch in freier Wildbahn eigesetzt werden und beispielsweise Blinden mehr Mobilität ermöglichen.
Ein derartiges Fahrzeug bzw. System wirft aber natürlich jede Menge juristischer Fragen auf, die nun mit der Unterzeichnung des Gesetzes abgedeckt sein sollten, allerdings nur fürs erste. Denn die Gesetzesvorlage SB 1298 legitimiert im Grunde nur das, was Google in seinen Teste bereits seit einer Weile macht.
Siehe auch: Blinder Mann fährt dank Google-Technologie Auto
Wie 'Wired' schreibt, sieht SB 1298 nämlich vor, dass das Fahren mit derartigen Autos erlaubt ist, aber eben nur dann, wenn ein menschlicher "Ersatzfahrer" für den Fall der Fälle bereitsteht und das Steuer übernehmen kann. Das Gesetz sieht außerdem vor, dass das Department of Motor Vehicles (DMV), also die US-amerikanische Zulassungsbehörde, bis zum 1. Januar 2015 Regularien hinsichtlich automatisierter Fahrzeuge formulieren muss.
Kalifornien ist allerdings nicht der erste US-Bundesstaat, der fahrerlose Autos auf seinen Straßen offiziell erlaubt: Ähnliche Beschlüsse gab es zuvor bereits in Florida und Nevada. Auch wenn das kalifornische Gesetz natürlich für alle denkbaren Unternehmen gilt - derzeit entwickeln Firmen wie BMW, Mercedes-Benz, Ford und Volvo diverse Assistenz-Systeme - so ist Google eindeutig die Triebfeder der nun unterschriebenen Gesetzesvorlage. Das zeigt auch die Tatsache, dass Gouverneur Brown SB 1298 im Hauptquartier von Google unterzeichnet hat.
Bei allen diesen Testfahrten sitzt allerdings ein speziell ausgebildeter Fahrer "hinter" dem Steuer und kann im Notfall die Kontrolle über das "Roboter-Auto" übernehmen. Das ist in der Entwicklung natürlich verständlich, irgendwann einmal soll das System aber auch in freier Wildbahn eigesetzt werden und beispielsweise Blinden mehr Mobilität ermöglichen.
Ein derartiges Fahrzeug bzw. System wirft aber natürlich jede Menge juristischer Fragen auf, die nun mit der Unterzeichnung des Gesetzes abgedeckt sein sollten, allerdings nur fürs erste. Denn die Gesetzesvorlage SB 1298 legitimiert im Grunde nur das, was Google in seinen Teste bereits seit einer Weile macht.
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Wie 'Wired' schreibt, sieht SB 1298 nämlich vor, dass das Fahren mit derartigen Autos erlaubt ist, aber eben nur dann, wenn ein menschlicher "Ersatzfahrer" für den Fall der Fälle bereitsteht und das Steuer übernehmen kann. Das Gesetz sieht außerdem vor, dass das Department of Motor Vehicles (DMV), also die US-amerikanische Zulassungsbehörde, bis zum 1. Januar 2015 Regularien hinsichtlich automatisierter Fahrzeuge formulieren muss.
Kalifornien ist allerdings nicht der erste US-Bundesstaat, der fahrerlose Autos auf seinen Straßen offiziell erlaubt: Ähnliche Beschlüsse gab es zuvor bereits in Florida und Nevada. Auch wenn das kalifornische Gesetz natürlich für alle denkbaren Unternehmen gilt - derzeit entwickeln Firmen wie BMW, Mercedes-Benz, Ford und Volvo diverse Assistenz-Systeme - so ist Google eindeutig die Triebfeder der nun unterschriebenen Gesetzesvorlage. Das zeigt auch die Tatsache, dass Gouverneur Brown SB 1298 im Hauptquartier von Google unterzeichnet hat.
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