Arbeitsspeicher nicht mehr mehrheitlich für PCs
Erstmals seit den achziger Jahren geht nicht mehr der größte Teil des Bedarfs an Arbeitsspeicher vom PC-Segment aus. Im zweiten Quartal gingen nur noch 49 Prozent aller neu gefertigten DRAM-Chips in die Produktion von Desktop-PCs und Notebooks.
Wie aus aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens iSuppli hervorgeht, macht sich hier das starke Wachstum des Segmentes der mobilen Geräte bemerkbar. Angesichts dessen prognostizieren die Marktforscher, dass die Bedeutung des Computer-Bereichs in der kommenden Zeit noch weiter zurückgehen soll.
So sei davon auszugehen, dass der PC-Anteil bis Ende 2013 auf nur noch 42,8 Prozent zurückgeht. Die Hersteller entsprechender Chips, wie Micron, Samsung Electronics und SK Hynix müssen im Zuge dessen ihren Fokus bei der Entwicklung neuer Produkte verstärkt auf Speichermodule ausrichten, die für den Einsatz in Smartphones und Tablets optimiert sind.
So sei davon auszugehen, dass der PC-Anteil bis Ende 2013 auf nur noch 42,8 Prozent zurückgeht. Die Hersteller entsprechender Chips, wie Micron, Samsung Electronics und SK Hynix müssen im Zuge dessen ihren Fokus bei der Entwicklung neuer Produkte verstärkt auf Speichermodule ausrichten, die für den Einsatz in Smartphones und Tablets optimiert sind.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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