iPhone 5 soll starken Einfluss auf Märkte ausüben
Apples neues iPhone 5, das morgen vorgestellt werden soll, wird nach Ansicht des J.P. Morgan-Analysten Mark Moskwitz einen guten Teil zur Veränderung einiger Märkte beitragen. Das erklärte er laut 'CNet' in einer Einschätzung, die sich an Investoren an der Börse richtete.
Den größten Einfluss wird das neue Smartphone seiner Ansicht nach auf die Mobilfunk-Netzbetreiber in den USA haben. Bei diesen sei kurzfristig mit sinkenden Gewinnmargen zu rechnen. Die Ursache dessen erwartet Moskwitz im LTE-Support des iPhone 5. Die Netzbetreiber müssen hier demnach damit rechnen, dass sie es mit anspruchsvollen Kunden zu tun bekommen, die den neuen Mobilfunkstandard auch nutzen wollen. Entsprechend müssen sie in den kommenden Monaten den Ausbau ihrer Infrastrukturen deutlich vorantreiben.
Die neue iPhone-Generation werde aber auch für die klassischen Player im PC-Bereich von Nachteil sein, da es den Trend hin zur Nutzung mobiler Endgeräte weiter beschleunigt. Hersteller wie Hewlett-Packard und Dell, aber auch Intel und AMD werden durch diese Entwicklung weiter unter Druck geraten.
Weiter geht Moskowitz davon aus, dass Apple auch seiner Konkurrenz unter den Smartphone-Herstellern erneut einen schwer anzugehenden Gegenspieler vorsetzen wird. Trotz des größeren Displays werden wohl nicht wie bei einigen anderen Geräten Abstriche bei der Akku-Laufzeit gemacht werden müssen. In Verbindung mit dem starken iOS-Ökosystem wird das iPhone 5 wohl wieder für einen Zugewinn an Marktanteilen sorgen.
Zu den Gewinnern werden neben Apple laut Moskowitz hingegen Unternehmen wie LG Display, Samsung, Analog Devices, Fairchild und Broadcom, die wichtige Komponenten liefern. Denn bei ihnen wird Apple in den kommenden Monaten wohl noch große Nachbestellungen aufgeben. Immerhin rechnet der Analyst damit, dass Apple allein im vierten Quartal zwischen 48 Millionen und 53 Millionen Stück des neuen Modells verkaufen kann. Für das kommende Jahr liegen die Prognosen bei 266 Millionen iPhones.
Die neue iPhone-Generation werde aber auch für die klassischen Player im PC-Bereich von Nachteil sein, da es den Trend hin zur Nutzung mobiler Endgeräte weiter beschleunigt. Hersteller wie Hewlett-Packard und Dell, aber auch Intel und AMD werden durch diese Entwicklung weiter unter Druck geraten.
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Zu den Gewinnern werden neben Apple laut Moskowitz hingegen Unternehmen wie LG Display, Samsung, Analog Devices, Fairchild und Broadcom, die wichtige Komponenten liefern. Denn bei ihnen wird Apple in den kommenden Monaten wohl noch große Nachbestellungen aufgeben. Immerhin rechnet der Analyst damit, dass Apple allein im vierten Quartal zwischen 48 Millionen und 53 Millionen Stück des neuen Modells verkaufen kann. Für das kommende Jahr liegen die Prognosen bei 266 Millionen iPhones.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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