Samsung bleibt beim iPhone 5 weitgehend draußen
Die langanhaltende Patentauseinandersetzung zwischen Apple und Samsung soll inzwischen dazu geführt haben, dass der US-Computerkonzern bei wichtigen Komponenten auf andere Zulieferer umgestiegen ist. Beim iPhone 5 soll Samsung nun faktisch komplett außen vor sein.
Bisher bezog Apple größere Mengen an Flash-Chips bei Samsung. Die Bestellung von Speicherchips für sein neues Smartphone sollen nun bei anderen Anbietern gelandet sein - und dies immerhin für eine initiale Produktionsmenge von 15 Millionen Geräten. Das berichtete die südkoreanische Seite 'Hankyung'.
Klar ist schon seit einiger Zeit, dass Samsung auch bei den Displays außen vor bleibt. Hier arbeitet Apple schon seit einiger Zeit unter anderem mit Sharp zusammen. Aber auch der Akku soll den Angaben zufolge von einem anderen Hersteller eingekauft werden. Der Arbeitsspeicher wird von Toshiba, Elpica und Hynix bezogen.
Die Entscheidung Apples liegt allerdings wohl nicht nur in der Patentauseinandersetzung begründet. Hinzu kommt, dass die beiden Unternehmen im Bereich der Smartphones inzwischen die härtesten Konkurrenten geworden sind. So teilen sich Apple und Samsung beispielsweise den gesamten Gewinn, der weltweit mit diesen Geräten erzielt wird, untereinander auf - wobei etwa 80 Prozent nach Cupertino gehen.
Auch wenn sich Apple noch nicht vollständig von Samsung als Zulieferer verabschiedet hat, dürfte die Entwicklung ein klarer Nachteil für die Südkoreaner sein. Immerhin haben diese zeitweise 9 Prozent ihres Umsatzes aus der Komponentenlieferung an Apple bestritten. Doch nicht nur, dass diese nun wegfallen. Durch den Wechsel wird folglich auch die Konkurrenz gestärkt - denn Apple ist dafür bekannt, im Zweifelsfall für eine reibungslose Lieferung zu sorgen, indem der Konzern selbst Geld in den Ausbau der Produktionsanlagen bei seinen Lieferanten investiert.
Klar ist schon seit einiger Zeit, dass Samsung auch bei den Displays außen vor bleibt. Hier arbeitet Apple schon seit einiger Zeit unter anderem mit Sharp zusammen. Aber auch der Akku soll den Angaben zufolge von einem anderen Hersteller eingekauft werden. Der Arbeitsspeicher wird von Toshiba, Elpica und Hynix bezogen.
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