Sony: Deutschland wird vom Problemkind zum Star
Das Geschäft der Spielesparte des japanischen Elektronikkonzerns Sony wächst in Deutschland schneller als in jedem anderen Land Europas. Der Chef des Geschäftsbereiches in Europa, Jim Ryan, äußerte sich sehr zufrieden über die Entwicklung in der letzten Zeit.
"Deutschland war lange Jahre ein sehr schwieriger Markt", erklärte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe) und bezog sich dabei vor allem auf die historischen Besonderheiten, die ihn von anderen Regionen unterscheiden. "Aber wenn man sich die Wachstumsrate jetzt anschaut, ist Deutschland unser bester Markt", sagte er.
Ryan zufolge gab es in Deutschland historisch "starke Widerstände gegen das stereotype Ballerspiel. Das habe sich inzwischen geändert. Aber auch bei den so genannten Casual Games, die insbesondere den Konkurrenten Nintendo mit seiner Wii groß machten, hatte Sony anfangs Probleme. "Mit 'Singstar' haben wir den Widerstand gebrochen und neue Gruppen begeistert. Mit den jetzt vorgestellten Spielen stoßen wir genau in diesen Familienmarkt hinein", so der Sony-Manager.
Aber auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Konzernteilen sollen weitere Akzente im Spielegeschäft gesetzt werden. Hierzu gehört insbesondere das Mobile Gaming, das man bisher vor allem mit der Playstation Portable besetzte. In Zusammenarbeit mit der inzwischen wieder vollständig zu Sony gehörendenden Handy-Sparte will man hier zukünftig auch auf Smartphones besser mit Konkurrenten wie Apple mithalten können.
Nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Media Control hat Sony in diesem Jahr beispielsweise bereits mehr als 300.000 Playstation-3-Konsolen verkauft. Damit liegt Sony derzeit weit vor der Konkurrenz von Microsofts Xbox 360 und der Nintendo Wii. Die Bereiche Gaming und Handys sind die Hoffnungsträger für das seit Jahren angeschlagene Geschäft des Konzerns. Dieser hatte kürzlich die schlimmsten Verluste der Unternehmensgeschichte verzeichnet.
Ryan zufolge gab es in Deutschland historisch "starke Widerstände gegen das stereotype Ballerspiel. Das habe sich inzwischen geändert. Aber auch bei den so genannten Casual Games, die insbesondere den Konkurrenten Nintendo mit seiner Wii groß machten, hatte Sony anfangs Probleme. "Mit 'Singstar' haben wir den Widerstand gebrochen und neue Gruppen begeistert. Mit den jetzt vorgestellten Spielen stoßen wir genau in diesen Familienmarkt hinein", so der Sony-Manager.
Aber auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Konzernteilen sollen weitere Akzente im Spielegeschäft gesetzt werden. Hierzu gehört insbesondere das Mobile Gaming, das man bisher vor allem mit der Playstation Portable besetzte. In Zusammenarbeit mit der inzwischen wieder vollständig zu Sony gehörendenden Handy-Sparte will man hier zukünftig auch auf Smartphones besser mit Konkurrenten wie Apple mithalten können.
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Christian Kahle
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