Sony gelingt die Trendwende im Handy-Geschäft
Der japanische Elektronikkonzern Sony ist in seinem ersten Geschäftsquartal tiefer in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen investiert weiter große Beträge in seine Restrukturierung, um sich an den gewandelten Markt anzupassen und eines Tages wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Trotz der jahrelangen Bemühungen ist es Sony aber bisher noch immer nicht gelungen, in stabile Fahrwasser zu kommen. So wies das Unternehmen für das letzte Quartal nun einen Verlust von 312 Millionen Dollar aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand ein Fehlbetrag von 200 Millionen Dollar unter den Bilanzen.
Immerhin steht man im operativen Geschäft noch in der Gewinnzone. Der real aus den Tagesgeschäften erwirtschaftete Überschuss betrug 80,3 Millionen Dollar und lag damit aber 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Den Umsatz konnte Sony im vergangenen Jahresviertel um leichte 1,4 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar verbessern.
Zu einem regelrechten Lichtblick hat sich allerdings in kürzester Zeit das Geschäft mit mobilen Produkten entwickelt. Sony hatte sich hier die vollen Anteile am bisherigen Joint Venture Sony Ericsson einverleibt. Während das Unternehmen lange immer weiter absackte scheint nun die Trendwende geschafft: Der Umsatz in dem Bereich kletterte um beachtliche 133 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar.
Somit gelingt es Sony immerhin, wieder mehr Einnahmen mit Handys zu erzielen. Bleibt nur ein Problem: Es handelt sich um ein Verlustgeschäft. 356 Millionen Dollar betrug der Fehlbetrag allein in den letzten drei Monaten. Hier spielen zwar auch hohe Restrukturierungskosten eine Rolle, die mit 143 Millionen Dollar aber nicht die gesamte Verlustspanne abdecken.
Auch die Spiele-Sparte schreibt rote Zahlen. Die sinkenden Absatzzahlen bei der Playstation 3 und der Playstation Portable konnten durch die neue Playstation Vita nicht kompensiert werden, so dass letztlich ein Verlust von 45 Millionen Dollar zu Buche stand. In der Home Entertainment-Sparte, dem langjährigen Sorgenkind, gibt es faktisch nichts Neues: Diese verzeichnete erneut einen Verlust, diesmal waren es 126 Millionen Dollar.
Immerhin steht man im operativen Geschäft noch in der Gewinnzone. Der real aus den Tagesgeschäften erwirtschaftete Überschuss betrug 80,3 Millionen Dollar und lag damit aber 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Den Umsatz konnte Sony im vergangenen Jahresviertel um leichte 1,4 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar verbessern.
Zu einem regelrechten Lichtblick hat sich allerdings in kürzester Zeit das Geschäft mit mobilen Produkten entwickelt. Sony hatte sich hier die vollen Anteile am bisherigen Joint Venture Sony Ericsson einverleibt. Während das Unternehmen lange immer weiter absackte scheint nun die Trendwende geschafft: Der Umsatz in dem Bereich kletterte um beachtliche 133 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar.
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Christian Kahle
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