Sony verbucht schlimmsten Verlust seit 66 Jahren
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat in seinem zu Ende gegangenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust erzielt. Nun hofft man darauf, den Verlust in der Fernsehsparte im neuen Jahr wenigsten halbieren zu können und so letztlich wieder die Gewinnzone zu erreichen.
5,7 Milliarden Dollar stehen in roter Schrift unter den Bilanzen des abgeschlossenen Geschäftsjahres. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres verzeichnete der japanische Konzern einen Fehlbetrag von 3,2 Milliarden Dollar. Das fünfte Quartal in Folge wurde so mit einem Verlust abgeschlossen. Letztlich verzeichnete Sony das schlimmste Geschäftsjahr seiner 66-jährigen Firmengeschichte.
Allerdings konnte zumindest beim Umsatz der Abwärtstrend gestoppt werden. Im letzten Quartal gingen die Einnahmen um 1,2 Prozent auf 20 Milliarden Dollar nach oben. Über das gesamte letzte Jahr gerechnet waren es mit 81 Milliarden Dollar allerdings rund 10 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.
Das größte Problemfeld sind nach wie vor die Fernseher. Hier gelingt es Sony weiterhin nicht, sich gegen die südkoreanischen Konkurrenten Samsung und LG zu behaupten. Seit acht Jahren betreibt das Unternehmen hier bereits ein Zuschussgeschäft. Die Verluste summierten sich in diesem Zeitraum bereits auf etwa 12 Milliarden Dollar.
Um den Gesamtkonzern wieder in die Gewinnzone zu bringen, soll der Fehlbetrag in dem Bereich nun zumindest spürbar reduziert werden - das ist das erklärte Ziel des neuen Sony-Chefs Kazuo Hirai. Als Ausgleich soll vor allem das Geschäft mit Mobiltelefonen vorankommen, wozu man sich das bisher mit dem schwedischen Partner Ericsson betriebene Joint Venture komplett einverleibte. Außerdem wurden bereits 10.000 Entlassungen angekündigt.
Im Sony-Management rechnet man damit, dass im neuen Geschäftsjahr 33 Millionen Smartphones verkauft werden können. Im letzten Jahr waren es 22,5 Millionen. Unter den Analysten herrscht allerdings Zweifel, ob Sony in dem Bereich wirklich etwas bewegen kann. Denn es ist klar, dass das Unternehmen - wenn es denn nicht gerade eine bahnbrechende Innovation in dem Segment hervorbringt - eher ein Anbieter in der zweiten Reihe bleiben wird. In den letzten Jahren ist es zumindest nicht gelungen, einen echten Verkaufsschlager zu landen.
Allerdings konnte zumindest beim Umsatz der Abwärtstrend gestoppt werden. Im letzten Quartal gingen die Einnahmen um 1,2 Prozent auf 20 Milliarden Dollar nach oben. Über das gesamte letzte Jahr gerechnet waren es mit 81 Milliarden Dollar allerdings rund 10 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.
Das größte Problemfeld sind nach wie vor die Fernseher. Hier gelingt es Sony weiterhin nicht, sich gegen die südkoreanischen Konkurrenten Samsung und LG zu behaupten. Seit acht Jahren betreibt das Unternehmen hier bereits ein Zuschussgeschäft. Die Verluste summierten sich in diesem Zeitraum bereits auf etwa 12 Milliarden Dollar.
Um den Gesamtkonzern wieder in die Gewinnzone zu bringen, soll der Fehlbetrag in dem Bereich nun zumindest spürbar reduziert werden - das ist das erklärte Ziel des neuen Sony-Chefs Kazuo Hirai. Als Ausgleich soll vor allem das Geschäft mit Mobiltelefonen vorankommen, wozu man sich das bisher mit dem schwedischen Partner Ericsson betriebene Joint Venture komplett einverleibte. Außerdem wurden bereits 10.000 Entlassungen angekündigt.
Im Sony-Management rechnet man damit, dass im neuen Geschäftsjahr 33 Millionen Smartphones verkauft werden können. Im letzten Jahr waren es 22,5 Millionen. Unter den Analysten herrscht allerdings Zweifel, ob Sony in dem Bereich wirklich etwas bewegen kann. Denn es ist klar, dass das Unternehmen - wenn es denn nicht gerade eine bahnbrechende Innovation in dem Segment hervorbringt - eher ein Anbieter in der zweiten Reihe bleiben wird. In den letzten Jahren ist es zumindest nicht gelungen, einen echten Verkaufsschlager zu landen.
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Christian Kahle
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