Google streicht 4000 Stellen bei Motorola Mobility
Rund 20 Prozent aller Mitarbeiter muss Motorola Mobility (MMI) abbauen und ein Drittel all seiner Büros weltweit schließen. Das gab Google, seit Mai offizieller Besitzer des Handy-Herstellers, am Wochenende bekannt. Künftig soll sich Motorola zudem auf einige wenige Produkte sowie Innovationen konzentrieren.
Nach einem Bericht der 'New York Times' macht Google nun die "ersten Schritte auf dem Weg, Motorola neu zu erfinden." Das Suchmaschinenunternehmen hatte die mobile Sparte von Motorola vor einigen Monaten übernommen. Als Hauptgrund für dieses Geschäft gelten die rund 17.000 Patente, die der US-Hersteller besitzt, allerdings will Google, dass MMI künftig auch in Sachen Hardware wieder auf Kurs kommt.
Der neue Motorola-Mobilty-CEO Dennis Woodside will wieder 'coole' Produkte
Der nun angekündigte Stellenabbau ist der erste (administrative) Schritt in diese Richtung: Rund 4000 Mitarbeiter werden sich demnächst einen neuen Job suchen müssen, ein Drittel davon aus den USA. Betroffen sind allerdings nicht nur einfache Arbeiter und Angestellte, vor allem im Management wurden etliche Positionen gestrichen, so müssen etwa rund 40 Prozent aller Vizepräsidenten gehen.
Siehe auch: Google-Motorola-Deal ist durch, neuer CEO kommt
Darüber hinaus sollen etliche Büros auf der ganzen Welt geschlossen werden, betroffen davon sind vor allem unprofitable Märkte - insbesondere in Asien. Doch auch in Hinblick auf Produkte will sich das Unternehmen neu orientieren. Das Motto dabei: Qualität statt Quantität. Motorola soll künftig seine Angebotspalette deutlich reduzieren und sich auf einige wenige Smartphone- und Tablet-Modelle konzentrieren.
2011 hatte Motorola Mobility insgesamt 27 neue Geräte eingeführt, diese Zahl soll nun deutlich verkleinert werden. Dennis Woodside, der neue Chef von Motorola, will, dass die Produkte des Unternehmens wieder "cool" werden, das soll vor allem mit innovativen neuen Features gelingen, erwähnt werden neuartige Sensoren, verbesserte Kameras und Akkus, die "Tage lange halten" sollen.
Um dies zu bewerkstelligen, stellt Google auch neue Mitarbeiter ein: Über ein "Silicon-Valley-artiges" Startup heuert man derzeit Metall-Forscher, Akustik-Techniker und Experten zu Künstlicher Intelligenz an.
Der neue Motorola-Mobilty-CEO Dennis Woodside will wieder 'coole' Produkte
Der nun angekündigte Stellenabbau ist der erste (administrative) Schritt in diese Richtung: Rund 4000 Mitarbeiter werden sich demnächst einen neuen Job suchen müssen, ein Drittel davon aus den USA. Betroffen sind allerdings nicht nur einfache Arbeiter und Angestellte, vor allem im Management wurden etliche Positionen gestrichen, so müssen etwa rund 40 Prozent aller Vizepräsidenten gehen.
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Darüber hinaus sollen etliche Büros auf der ganzen Welt geschlossen werden, betroffen davon sind vor allem unprofitable Märkte - insbesondere in Asien. Doch auch in Hinblick auf Produkte will sich das Unternehmen neu orientieren. Das Motto dabei: Qualität statt Quantität. Motorola soll künftig seine Angebotspalette deutlich reduzieren und sich auf einige wenige Smartphone- und Tablet-Modelle konzentrieren.
2011 hatte Motorola Mobility insgesamt 27 neue Geräte eingeführt, diese Zahl soll nun deutlich verkleinert werden. Dennis Woodside, der neue Chef von Motorola, will, dass die Produkte des Unternehmens wieder "cool" werden, das soll vor allem mit innovativen neuen Features gelingen, erwähnt werden neuartige Sensoren, verbesserte Kameras und Akkus, die "Tage lange halten" sollen.
Um dies zu bewerkstelligen, stellt Google auch neue Mitarbeiter ein: Über ein "Silicon-Valley-artiges" Startup heuert man derzeit Metall-Forscher, Akustik-Techniker und Experten zu Künstlicher Intelligenz an.
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