Google verkauft Motorolas Handy-Produktion
Motorola Mobility wird sich im Zuge der Übernahme durch den Internetkonzern Google von seinen eigenen Werken für die Produktion von Handys und Smartphones trennen. Der asiatische Vertragsfertiger Flextronics wird die Standorte offenbar übernehmen.
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen aus der Industrie meldet, hat Google sich bereits mit Flextronics über einen Kauf der bisherigen Produktionstätten von Motorola geeinigt, das Geschäft soll aber erst im nächsten Jahr abgeschlossen werden.
Motorola wird demnach seine Werke im chinesischen Tianjin und dem brasilianischen Jaguariuna an Flextronics abgeben. Gleichzeitig wird Flextronics damit zum neuen Vertragsfertiger für die Endgeräte von Motorola. Die Google-Tochter soll sich den Angaben zufolge damit vollständig aus der Produktion von Handys und Smartphones zurückziehen.
Stattdessen konzentriert sich Motorola Mobility künftig angeblich als reine Marke ohne eigene Produktionsstandorte auf den Vertrieb von Milltelklasse- und Oberklasse-Smartphones, deren Produktion Flextronics und andere Partner übernehmen sollen.
Für Flextronics ist der Kauf der Werke von Motorola ein Weg, um sich die Aufträge der Google-Tochter zu sichern, weil der in Singapur ansässige Vertragsfertiger bisher Schwierigkeiten hat, Produktionsaufträge von anderen Anbietern von Android-Smartphones oder gar Apple an Land zu ziehen.
Durch den Verkauf der Werke an Flextronics wurden die taiwanischen Zulieferer angeblich überrascht, weil sie davon ausgingen, dass eher der weltgrößte Vertragsfertiger und langjährige Motorola- und Google-Partner Foxconn zum Zug kommen würde. Sie fürchten nun, Zulieferaufträge für Bauteile und Komponenten an andere Anbieter zu verlieren.
Motorola wird demnach seine Werke im chinesischen Tianjin und dem brasilianischen Jaguariuna an Flextronics abgeben. Gleichzeitig wird Flextronics damit zum neuen Vertragsfertiger für die Endgeräte von Motorola. Die Google-Tochter soll sich den Angaben zufolge damit vollständig aus der Produktion von Handys und Smartphones zurückziehen.
Stattdessen konzentriert sich Motorola Mobility künftig angeblich als reine Marke ohne eigene Produktionsstandorte auf den Vertrieb von Milltelklasse- und Oberklasse-Smartphones, deren Produktion Flextronics und andere Partner übernehmen sollen.
Für Flextronics ist der Kauf der Werke von Motorola ein Weg, um sich die Aufträge der Google-Tochter zu sichern, weil der in Singapur ansässige Vertragsfertiger bisher Schwierigkeiten hat, Produktionsaufträge von anderen Anbietern von Android-Smartphones oder gar Apple an Land zu ziehen.
Durch den Verkauf der Werke an Flextronics wurden die taiwanischen Zulieferer angeblich überrascht, weil sie davon ausgingen, dass eher der weltgrößte Vertragsfertiger und langjährige Motorola- und Google-Partner Foxconn zum Zug kommen würde. Sie fürchten nun, Zulieferaufträge für Bauteile und Komponenten an andere Anbieter zu verlieren.
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