iOS 6: YouTube ist künftig nicht mehr vorinstalliert
Seit dem allerersten iPhone gehörte die vorinstallierte YouTube-Anwendung zur Basisausrüstung von iOS (das damals noch iPhone OS hieß), damit ist mit iOS 6 Schluss. Die entsprechende Lizenz sei abgelaufen, man werde die App deshalb künftig auch nicht mehr integrieren, teilte Apple mit.
Wie 'The Verge' berichtet, wird YouTube nicht mehr ein nativer Bestandteil von iOS sein, mit der sechsten Hauptversion des mobilen Apple-Betriebssystems wird man eine entsprechende Anwendung aus dem Store herunterladen müssen.
Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Zeiten der früheren Freundschaft und engen Beziehung zwischen Apple und Google endgültig vorbei sind. Früher waren die beiden Unternehmen schließlich noch enge Partner: The Verge erinnert etwa daran, dass der damalige Google-CEO Eric Schmidt in diesen Tagen im Aufsichtsrat von Apple saß und auch auf der Keynote, bei der das iPhone enthüllt worden ist, auf der Bühne sprechen durfte. Damals sagte Steve Jobs noch: "Man kann nicht über das Internet nachdenken, ohne gleichzeitig an Google zu denken."
Das nun bekannt gegebene Aus für die integrierte YouTube-Anwendung markiert den Endpunkt der Scheidung von "AppleGoo" (Eric Schmidt, 2007). Zuletzt trennte sich Apple bereits von einem anderen damals prominent beworbenen Feature, nämlich Google Maps, nun schickt man auch die App für den beliebten Videodienst in die Wüste.
Das bedeutet natürlich nicht, dass es künftig keine YouTube-App für iOS 6 geben wird. Ganz im Gegenteil: Eine neue App, die über den Apple Store angeboten werden wird, hat auch so manche Vorteile, schließlich kann sie von Google öfter aktualisiert werden als bisher. Apple dagegen spart sich etwaige Lizenzgebühren und muss nicht eine App entwickeln, von der ein direkter Konkurrent profitiert.
Nach Einschätzung von The Verge profitieren davon also beide Unternehmen. Der Verlierer ist jedoch der Kunde: iOS-Nutzer werden künftig ein "weniger integriertes YouTube-Erlebnis" bekommen und außerdem mit mehr (Google-)Werbung leben müssen.
Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Zeiten der früheren Freundschaft und engen Beziehung zwischen Apple und Google endgültig vorbei sind. Früher waren die beiden Unternehmen schließlich noch enge Partner: The Verge erinnert etwa daran, dass der damalige Google-CEO Eric Schmidt in diesen Tagen im Aufsichtsrat von Apple saß und auch auf der Keynote, bei der das iPhone enthüllt worden ist, auf der Bühne sprechen durfte. Damals sagte Steve Jobs noch: "Man kann nicht über das Internet nachdenken, ohne gleichzeitig an Google zu denken."
Das nun bekannt gegebene Aus für die integrierte YouTube-Anwendung markiert den Endpunkt der Scheidung von "AppleGoo" (Eric Schmidt, 2007). Zuletzt trennte sich Apple bereits von einem anderen damals prominent beworbenen Feature, nämlich Google Maps, nun schickt man auch die App für den beliebten Videodienst in die Wüste.
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