Seagate fürchtet schnelle Erholung der Konkurrenz
Der Festplattenhersteller Seagate konnte die Schwächen der Konkurrenz, die eine direkte Folge der Flutkatastrophe in Thailand im vergangenen Herbst sind, nutzen, um erneut ein Rekordquartal hinzulegen. Allerdings dämpfte das Unternehmen bereits die Erwartungen für die kommenden Monate.
Denn insbesondere der Wettbewerber Western Digital, dessen Werke in Thailand komplett überflutet wurden, kann sich schneller von den Flut-Folgen erholen als anfangs erwartet wurde. Noch profitiert Seagate aber ungemein von der Situation, da der Hersteller die Preissteigerungen auf dem Weltmarkt einfach mitmachte und bei nur sehr eingeschränkten Produktionshindernissen so sehr viel Geld verdiente.
Aktuell schlägt so noch ein Umsatzwachstum von 57 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu Buche. 4,48 Milliarden Dollar betrugen die Einnahmen. Daraus resultierte ein Gewinn von 1,01 Milliarden Dollar, nachdem Seagate vor einem Jahr - und damit noch vor der Flut - 119 Millionen Dollar Überschuss verbuchte.
Aktuell lag der Umsatz aber schon leicht unter den eigentlich erwarteten 4,5 Milliarden Dollar. In den kommenden Monaten ist damit zu rechnen, dass insbesondere Western Digital wieder in größerem Umfang Einfluss auf den Markt nimmt und damit eher wieder eine signifikante Rolle spielt, als erwartet. Seagate-Chef Steve Luczo geht deshalb inzwischen davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr keinesfalls mehr die noch vor einiger Zeit prognostizierten 20 Milliarden Dollar erreichen wird. Nach aktuellen Schätzungen werden es wohl eher 17 Milliarden Dollar.
Wie Luczo ausführte, gelingt es den Festplattenherstellern inzwischen, die Nachfrage am Markt wieder weitgehend zu befriedigen. Es sei kaum damit zu rechnen, dass der Umsatz im laufenden Quartal steigt, da der Mehrbedarf recht begrenzt sein wird und die Preise auf dem Weltmarkt wohl auch wieder sinken. Wegen der bevorstehenden Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 hofft man aber dann zum Jahresende hin wieder auf steigende Einnahmen.
Aktuell schlägt so noch ein Umsatzwachstum von 57 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu Buche. 4,48 Milliarden Dollar betrugen die Einnahmen. Daraus resultierte ein Gewinn von 1,01 Milliarden Dollar, nachdem Seagate vor einem Jahr - und damit noch vor der Flut - 119 Millionen Dollar Überschuss verbuchte.
Aktuell lag der Umsatz aber schon leicht unter den eigentlich erwarteten 4,5 Milliarden Dollar. In den kommenden Monaten ist damit zu rechnen, dass insbesondere Western Digital wieder in größerem Umfang Einfluss auf den Markt nimmt und damit eher wieder eine signifikante Rolle spielt, als erwartet. Seagate-Chef Steve Luczo geht deshalb inzwischen davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr keinesfalls mehr die noch vor einiger Zeit prognostizierten 20 Milliarden Dollar erreichen wird. Nach aktuellen Schätzungen werden es wohl eher 17 Milliarden Dollar.
Wie Luczo ausführte, gelingt es den Festplattenherstellern inzwischen, die Nachfrage am Markt wieder weitgehend zu befriedigen. Es sei kaum damit zu rechnen, dass der Umsatz im laufenden Quartal steigt, da der Mehrbedarf recht begrenzt sein wird und die Preise auf dem Weltmarkt wohl auch wieder sinken. Wegen der bevorstehenden Veröffentlichung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 hofft man aber dann zum Jahresende hin wieder auf steigende Einnahmen.
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Christian Kahle
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