Kim Dotcom: Bereit zu Prozess in den USA, wenn...
Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom hat erklärt, dass er bereit wäre, sich in den USA einer Verhandlung zu stellen. Allerdings stellt er dafür Bedingungen und zwar verlangt der gebürtige Deutsche unter anderem die Freigabe von Geldern, damit er seine Anwaltskosten bezahlen kann.
Gestern erst ist bekannt geworden, dass das Auslieferungsverfahren gegen Kim Schmitz alias Kim Dotcom auf das Jahr 2013 verschoben worden ist. Der Hauptangeklagte im Fall Megaupload hat sich nun allerdings bereit erklärt, freiwillig in die USA zu gehen, wenn ihm die US-Behörden gewisse Zugeständnisse einräumen.
So wandte sich Dotcom auf 'Twitter' an das US-Justizministerium Department of Justice (DOJ) und schrieb, dass "keine Notwendigkeit für ein Auslieferungsverfahren" bestehe: "Wir wollen Kaution sowie die Freigabe finanzieller Mittel für Anwälte und Lebenserhaltungskosten."
Mit seiner Twitter-Nachricht verwies Dotcom außerdem auf ein Interview mit der Tageszeitung 'New Zealand Herald', wo er sein Angebot näher erläutert. Der Hintergrund dafür sei, sagte Dotcom der Zeitung, dass das Verfahren den Megaupload-Gründer bereits "Millionen Dollar" gekostet habe, da er 22 Anwälte auf der ganzen Welt beschäftigen müsse.
"Sie sitzen auf meinem gesamten Geld und ich kann die Anwälte nicht zahlen", sagte der 38-Jährige. "Sie wissen ganz genau, dass ich für jeden Schritt, den sie machen, meine Anwälte losschicken muss. Das geschieht mit Absicht, damit auf längere Sicht keine Chance habe, mich zu verteidigen. Auch Anwälte brauchen Geld."
Dotcom hat bereits gestern angedeutet, dass ihm die Verschiebung der Anhörung zum Auslieferungsverfahren eigentlich gar nicht passt, er bezeichnete dies als "Verzögerungstaktik", die zum Ziel hat, dass er finanziell "austrocknet". Allerdings rechnet Kim Dotcom nicht damit, dass sich die US-Behörden auf seinen Vorschlag einlassen werden: "Die werden dem nie und nimmer zustimmen, weil sie wissen, dass sie diesen Fall nicht gewinnen können."
So wandte sich Dotcom auf 'Twitter' an das US-Justizministerium Department of Justice (DOJ) und schrieb, dass "keine Notwendigkeit für ein Auslieferungsverfahren" bestehe: "Wir wollen Kaution sowie die Freigabe finanzieller Mittel für Anwälte und Lebenserhaltungskosten."
Mit seiner Twitter-Nachricht verwies Dotcom außerdem auf ein Interview mit der Tageszeitung 'New Zealand Herald', wo er sein Angebot näher erläutert. Der Hintergrund dafür sei, sagte Dotcom der Zeitung, dass das Verfahren den Megaupload-Gründer bereits "Millionen Dollar" gekostet habe, da er 22 Anwälte auf der ganzen Welt beschäftigen müsse.
"Sie sitzen auf meinem gesamten Geld und ich kann die Anwälte nicht zahlen", sagte der 38-Jährige. "Sie wissen ganz genau, dass ich für jeden Schritt, den sie machen, meine Anwälte losschicken muss. Das geschieht mit Absicht, damit auf längere Sicht keine Chance habe, mich zu verteidigen. Auch Anwälte brauchen Geld."
Dotcom hat bereits gestern angedeutet, dass ihm die Verschiebung der Anhörung zum Auslieferungsverfahren eigentlich gar nicht passt, er bezeichnete dies als "Verzögerungstaktik", die zum Ziel hat, dass er finanziell "austrocknet". Allerdings rechnet Kim Dotcom nicht damit, dass sich die US-Behörden auf seinen Vorschlag einlassen werden: "Die werden dem nie und nimmer zustimmen, weil sie wissen, dass sie diesen Fall nicht gewinnen können."
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