Kim Dotcom bekommt 3,8 Millionen Euro zurück
Der Gründer Kim Dotcom des Filesharing-Dienstes Megaupload hat einen weiteren juristischen Etappensieg errungen: Ein neuseeländisches Gericht entschied, dass der gebürtige Deutsche sechs Millionen neuseeländischer Dollar seines Vermögens zurückbekommt, um damit seine Anwaltskosten abdecken zu können.
Das High Court in der neuseeländischen Stadt Auckland hat entschieden, dass Kim Schmitz alias Kim Dotcom insgesamt sechs Millionen Dollar (Anmerkung: Bei allen folgenden Dollar-Beträgen sind neuseeländische Dollar gemeint) zurückbekommt. Das Geld stammt aus jenen finanziellen Mitteln, die Anfang des Jahres bei der Polizeiaktion gegen Megaupload beschlagnahmt worden sind.
3,6 Millionen Dollar wurden für derzeitige bzw. künftige Anwaltskosten bereitgestellt, bisher hat Dotcom seine Verteidigung etwa 2,6 Millionen Dollar gekostet, eine weitere Million bekam er für noch anfallende Kosten, der Rest ist für Lebenshaltungskosten (u. a. die Miete für seine Villa) vorgesehen, berichtet die Zeitung 'New Zealand Herald'.
Außerdem erlaubte das Gericht dem Megaupload-Chef, dass er einige seiner Autos verkaufen darf, die während der Polizei-Aktion konfisziert worden sind, darunter ein Mercedes E500 und ein 2008 Rolls Royce Coupé. Das nun für Dotcom freigegebene Geld stammt aus den Staatsanleihen in Höhe von zehn Millionen Dollar, die ebenfalls Anfang des Jahres auf Antrag der US-Behörden konfisziert worden waren.
Für die US-Ermittler stellt diese Freigabe eine erneute Niederlage dar: FBI und Co. hatten stets argumentiert, dass Dotcoms Vermögen auf illegale Weise - also durch Urheberrechtsverstöße und Internet-Piraterie - zustande gekommen sei und er deshalb keinerlei Anrecht darauf habe.
Für die Behörden geht die Negativserie damit weiter: Ende Juni hatte das neuseeländische Höchstgericht entschieden, dass der Polizeieinsatz Anfang des Jahres illegal gewesen sei, kurz danach wurde auch das Auslieferungsverfahren auf März 2013 verschoben.
3,6 Millionen Dollar wurden für derzeitige bzw. künftige Anwaltskosten bereitgestellt, bisher hat Dotcom seine Verteidigung etwa 2,6 Millionen Dollar gekostet, eine weitere Million bekam er für noch anfallende Kosten, der Rest ist für Lebenshaltungskosten (u. a. die Miete für seine Villa) vorgesehen, berichtet die Zeitung 'New Zealand Herald'.
Außerdem erlaubte das Gericht dem Megaupload-Chef, dass er einige seiner Autos verkaufen darf, die während der Polizei-Aktion konfisziert worden sind, darunter ein Mercedes E500 und ein 2008 Rolls Royce Coupé. Das nun für Dotcom freigegebene Geld stammt aus den Staatsanleihen in Höhe von zehn Millionen Dollar, die ebenfalls Anfang des Jahres auf Antrag der US-Behörden konfisziert worden waren.
Für die US-Ermittler stellt diese Freigabe eine erneute Niederlage dar: FBI und Co. hatten stets argumentiert, dass Dotcoms Vermögen auf illegale Weise - also durch Urheberrechtsverstöße und Internet-Piraterie - zustande gekommen sei und er deshalb keinerlei Anrecht darauf habe.
Für die Behörden geht die Negativserie damit weiter: Ende Juni hatte das neuseeländische Höchstgericht entschieden, dass der Polizeieinsatz Anfang des Jahres illegal gewesen sei, kurz danach wurde auch das Auslieferungsverfahren auf März 2013 verschoben.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Solid State Drives (SSD):
Neue Nachrichten
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
- OpenAI leakt private Bilder: KI agiert völlig unkontrolliert
- FritzBox-Problem bestätigt: SIM-Karten sind plötzlich "verschwunden"
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
CachyOS :: schnelles, performante ARCH-Distri & mit den üblichen
d-hubs - Gestern 23:09 Uhr -
Photoprism kommt mit interessanten Verbesserungen
d-hubs - Vorgestern 20:44 Uhr -
Der Norden prescht vor
d-hubs - Vorgestern 10:43 Uhr -
#WordCamp Europe '27 vom 27. bis 29. Mai 2027
d-hubs - 23.09. 19:22 Uhr -
das WordPress-Team hat vor knapp 2 Stunden WordPress 7.1.2 veröffentli
d-hubs - 22.09. 18:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen