Megaupload-Razzia von Obama-Vize angeordnet?
Der Gründer und Betreiber des im Januar geschlossenen Filehosting-Anbieters Megaupload Kim Dotcom geht davon aus, dass das Vorgehen der Behörden gegen sein Unternehmen von US-Vizepräsident Joe Biden angeordnet wurde.
Der Stellvertreter von US-Präsident Barack Obama soll laut Dotcom, der früher unter dem Spitznamen Kimble bekannt war, auf Drängen seines "besten Freundes" Chris Dodd dafür gesorgt haben, dass sein ehemaliger Anwalt Neil MacBride mit aller Härte gegen Megaupload vorgehen ließ.
Pikant ist daran, dass Dodd heute Chef der Motion Picture Association of America (MPAA) ist, während MacBride als Staatsanwalt an den Ermittlungen gegen Megaupload beteiligt ist. Dotcom beruft sich bei seinen Angaben auf monatelange Recherchen und eine glaubwürdige Quelle. Angeblich liegen ihm verlässliche Informationen vor, die sein Behauptungen untermauern, so Dotcom gegenüber 'TorrentFreak'.
Siehe auch: Gericht: Megaupload-Hausdurchsuchung war illegal
Dotcom zufolge gab es schon im Juni 2011 Gespräche im Weißen Haus, bei denen es wohl um das geplante Vorgehen gegen Megaupload ging. Dies lasse sich aus den auf der Website des Weißen Hauses frei zugänglichen Besucherlisten erfahren. Konkret habe es Treffen des MPAA-Vorsitzenden Dodd mit den Chefs der großen Filmfirmen, Joe Biden und Barack Obama selbst gegeben.
Zudem habe sich Mike Ellis, der für eine Lobbyorganisation der Filmindustrie in Asien arbeitet und laut Dotcom ein Experte für Auslieferungsverfahren ist, der früher bei der Polizei von Hong Kong einen hohen Rang innehatte, ebenfalls an den Treffen zwischen Dodd, Biden und den Studio-Bossen beteiligt. Genau dieser Mike Ellis habe sich auch mit dem neuseeländischen Justizminister Simon Power getroffen.
Noch ist unklar, welche Rolle Obama-Vize Biden im Fall von Megaupload spielte. Der inzwischen aus der Haft entlassene Dotcom geht davon aus, dass "korrupte Elemente" in der US-Regierung für die Abschaltung seines Dienstes verantwortlich sind. Er kündigte die Veröffentlichung ausführlicher Informationen zum richtigen Zeitpunkt an und bezeichnete die Hintergründe des Vorgehens gegen Megaupload als "politischen Thriller".
Pikant ist daran, dass Dodd heute Chef der Motion Picture Association of America (MPAA) ist, während MacBride als Staatsanwalt an den Ermittlungen gegen Megaupload beteiligt ist. Dotcom beruft sich bei seinen Angaben auf monatelange Recherchen und eine glaubwürdige Quelle. Angeblich liegen ihm verlässliche Informationen vor, die sein Behauptungen untermauern, so Dotcom gegenüber 'TorrentFreak'.
Siehe auch: Gericht: Megaupload-Hausdurchsuchung war illegal
Dotcom zufolge gab es schon im Juni 2011 Gespräche im Weißen Haus, bei denen es wohl um das geplante Vorgehen gegen Megaupload ging. Dies lasse sich aus den auf der Website des Weißen Hauses frei zugänglichen Besucherlisten erfahren. Konkret habe es Treffen des MPAA-Vorsitzenden Dodd mit den Chefs der großen Filmfirmen, Joe Biden und Barack Obama selbst gegeben.
Zudem habe sich Mike Ellis, der für eine Lobbyorganisation der Filmindustrie in Asien arbeitet und laut Dotcom ein Experte für Auslieferungsverfahren ist, der früher bei der Polizei von Hong Kong einen hohen Rang innehatte, ebenfalls an den Treffen zwischen Dodd, Biden und den Studio-Bossen beteiligt. Genau dieser Mike Ellis habe sich auch mit dem neuseeländischen Justizminister Simon Power getroffen.
Noch ist unklar, welche Rolle Obama-Vize Biden im Fall von Megaupload spielte. Der inzwischen aus der Haft entlassene Dotcom geht davon aus, dass "korrupte Elemente" in der US-Regierung für die Abschaltung seines Dienstes verantwortlich sind. Er kündigte die Veröffentlichung ausführlicher Informationen zum richtigen Zeitpunkt an und bezeichnete die Hintergründe des Vorgehens gegen Megaupload als "politischen Thriller".
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